Social Media Feather Plugin einrichten

Um bei Facebook, Twitter & Co. aufzufallen sollten Blogbetreiber bequeme Möglichkeiten zum Folgen und Teilen anbieten. Das lässt sich zum Beispiel mit Plugins machen. Hier erkläre ich, wie man das Social Media Feather Plugin auf seinem WordPress Blog installiert und einrichtet.

Social Media Feather Plugin pixabay.com © artsybee (CC0 Public Domain)

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** Update ** [09.02.2017]

Vor kurzem bin ich auf einen Blogbeitrag zum Rechtsurteil des LG Düsseldorf aufmerksam geworden. Demnach sind diverse Social Media Plugins zum Teilen und Liken bereits seit März 2016 rechtwidrig. Da aktuell wohl wieder vermehrt Abmahnungen wegen rechtswidrig geführter Blogs in Umlauf gehen, deaktiviere ich das Social Media Feather Plugin auf meinem Blog. Bis ich eine andere Lösung gefunden habe, ist die Funktion zum Teilen und Liken hier vorerst nicht mehr möglich. Eine konforme Alternative soll ein Plugin des heise-Verlag bieten. Sobald ich mich dazu eingelesen – und das Plugin möglicherweise integriert habe – melde ich mich mit einem neuen Blogbeitrag dazu. Wer dennoch Interesse an dem Social Media Feather Plugin hat, findet hier – nach wie vor – die Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation und Einrichtung des Plugins.

Social Media Feather Plugin

Das Social Media Feather Plugin unterstützt die Kommunikation in sozialen Netzwerken. Mithilfe der Icons, die man mit dem Plugin auf seinem Blog integrieren kann, bietet der Blogger seinen Lesern zwei Möglichkeiten:

  1. Leser können Einzelbeiträge per Klick auf das entsprechende Icon im gewünschten Sozialen Netzwerk teilen.
  2. Leser können per Klick auf das entsprechende Icon dem Blog auf seiner Social Media Plattform folgen.

Damit Leser dem Blog in den Social Media Kanälen folgen können, müssen zunächst die Seiten in den sozialen Netzwerken eingerichtet werden. Ob man dazu eine Seite auf Facebook, Twitter, Instagram – oder sonst wo – einrichtet, ist hier zunächst egal, denn die Vorgehensweise ist die gleiche. Welche Kanäle in welchen Fällen Sinn machen, erkläre ich ein anderes Mal.

Social Media Feather Plugin bei WordPress installieren

Um das Social Media Feather Plugin nutzen zu können, muss man dieses zunächst installieren und anschließend aktivieren. Wie man „Schritt für Schritt“ die Installation vornimmt, erkläre ich in einem anderen Beitrag. Hat man das Plugin aktiviert, erscheint im Menüpunkt „Einstellungen“ der neue Unterpunkt „Social Media“. Hier geht es nun an das Einrichten der Social Media Möglichkeiten: Unter der Rubrik „General Settings“ kannst Du die vordefinierte Auswahl „Shortcodes in Widget“ übernehmen.

Social Media Feather Plugin einrichten

RSS Feed in WordPress einrichten pixabay.com © petelinforth (CC0 Public Domain)

pixabay.com © petelinforth (CC0 Public Domain)

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In der Rubrik „Automatic Display“ legst Du bei „Share Button Position“ fest, wo Deine Icons zum Teilen von Einzelbeiträgen erscheinen sollen. Wenn Du die Teilen-Funktion nutzen möchtest, setzt Du zunächst bei „Display Sharing Buttons“ einen Haken. Anschließend legst Du fest, wo die Icons zum Teilen erscheinen sollen. Ich habe hier „After Post“ ausgewählt, damit die Buttons unterhalb jedes Beitrags zur Verfügung stehen – nachdem der Leser den Inhalt kennt. Bei „Share Post Types“ habe ich ausschließlich „Post“ ausgewählt. Du kannst aber auch eine Mehrfachauswahl starten oder nur die Seite (Page) wählen. Die Mehrfachauswahl gelingt Dir, indem Du auf Deiner Tastatur die Strg-Taste gedrückt hältst und mit der Maus weitere Types anklickst.

Das gleiche machst Du nun noch für den „Follow Post Type“. Diese Icons geben später die Möglichkeit, dass man Deiner Social Media Seite folgen kann (sofern Du eine oder mehrere hast).

Upgrades für das Social Media Feather Plugin

Du hast nun auch die Möglichkeit, kostenpflichtige Upgrades vorzunehmen. Damit kannst Du weitere Icon-Designs erhalten. Ich habe darauf verzichtet und nutze die Standard-Version der Social Media Feather. Unterhalb der möglichen Upgrades kannst Du nun auch ein paar Designänderungen für die Icons vornehmen. Bei „Icon Size“ kannst Du zum Beispiel die Pixel-Größe der Icons ändern (ich habe hier 32×32 gewählt) und den Abstand zwischen den Icons unter „Icon Spacing“ anpassen (ich nutze hier 5).

Service Provider und Funktionen definieren

Danach kann es direkt mit den „Service Providers“ losgehen. Social Media Feather führt hier eine Auswahl unterschiedlicher und gängiger Social Media Anbieter an. Wenn Du zum Beispiel eine Facebook-Seite für Deinen Blog hast, kannst Du unter „Facebook Service“ ⇒ „Share & Follow“ auswählen. Damit aktivierst Du beide Buttons: Teilen und Folgen. Hast Du keine Facebook-Seite, kannst Du auch nur „Share“ wählen, damit die Leser den Beitrag dennoch auf Facebook bequem teilen können. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, nur „Follow“ (ohne Teilen) oder „None“ (keine Sichtbarkeit des Icons zum Social Media Provider) zu wählen. Je Social Media Anbieter wählst Du nun aus, welche Icons mit welchen Funktionen auf Deinem Blog sichtbar sein sollen.
Du kannst noch die Titel verändern, die beim Anklicken mit der Maus über dem Icon erscheinen. Wenn Du die Follow-Funktion nutzen möchtest, musst Du außerdem die Link-Adresse von Deiner entsprechenden Social Media Seite hinterlegen.

Hast Du alle Einstellungen vorgenommen, klickst Du am Ende der Seite auf „Änderungen übernehmen“ und Deine Icons erscheinen auf der Webseite – und (je nach Definition) unter den Einzelbeiträgen. Falls das Social Media Feather Plugin nicht ganz das ist was Du suchst, kannst Du Dich bei WordPress in Ruhe nach (zahlreichen) weiteren Social Media Plugins umsehen.

Tipp: Wenn Du noch über den Teilen-Buttons eine seperate Überschrift einfügen möchtest, kannst Du das übrigens auch über das Social Media Feather Plugin einrichten. In der Rubrik „Automatic Display“ hast Du noch zwei Zeilen, bei denen Du einen Text hinterlegen kannst:
Bei „Share Prefix Markup“ kannst Du zum Beispiel <strong>Beitrag teilen:</strong><br> eintragen. Damit würde über Deinen Icons der Text „Beitrag teilen“ erscheinen – wegen dem <strong>-Code würde die Schrift fett hinterlegt werden. Das Endergebnis siehst Du übrigens auch unter diesem Beitrag 😉

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