Was gehört alles in die Baby-Erstausstattung?

Die erste Schwangerschaft ist eine besonders aufregende Zeit. Mama und Papa freuen sich nicht nur auf das Baby. Sie machen sich auch einige Gedanken darüber, was sie bis zur Geburt alles vorbereiten sollten. Auch die Baby-Erstausstattung ist dabei oft ein großes Thema. Denn neben Kleidung für das Neugeborene gehören noch allerhand andere Alltagsgegenstände und Möbel zur Grundausstattung dazu.

Baby Erstausstattung

Tipps zur Kleidung für die Baby-Erstausstattung

Wenn es sich nicht gerade um ein Frühchen oder ein besonders großes Baby handelt liegt man mit den Kleidergrößen 50 und 56 für Neugeborene gut. Für die Baby-Erstausstattung sollte man von beiden Größen ein paar Teile parat haben. Nicht nur für die Zeit im Krankenhaus, sondern auch für die erste gemeinsame Zeit zu Hause. Denn dann können sich die Eltern auch in der Zeit vom Wochenbett voll und ganz auf ihr Baby konzentrieren. Und müssen nicht noch lange Shopping Touren einplanen. Zur Kleidung für die Baby-Erstausstattung gehören:

Kalte Temperaturen Warme Temperaturen
Body Langarm-Bodys Kurzarm-Bodys
Socken 3 bis 4 Paar Erstlingssöckchen 3 bis 4 Paar Erstlingssöckchen
Hosen 2 bis 3 2 bis 3
Jacken 1 bis 2 warme Jäckchen 1 bis 2 leichte Jäckchen
Mützen 2 leichte Baumwollmützchen 2 warme (Woll-) Mützchen
Oberteile 2 Pullover 2 leichte (Baumwoll-) Langarm-Shirts
Schlafanzug 1 bis 2 Schlafanzüge (wenn gewünscht) 1 bis 2 Schlafanzüge (wenn gewünscht)
Strampler 3 bis 4 warme Strampler 3 bis 4 leichte Strampler

Damit ist man für die erste Zeit mit dem Neugeborenen gut ausgestattet. Sollte man mehr Teile, zum Beispiel in Größe 50 weil das Baby besonders klein und zierlich ist, brauchen, kann man auch nach der Geburt nochmal ein paar Teile (nach-) kaufen.

Unser Tipp: Freunde und Verwandte freuen sich oft auch riesig auf das Baby. Und deshalb gibt es auch meist Geschenke zur Geburt. Vor allem süße Babykleidung in Größe 50 und 56 sind als Geschenk beliebt. Deshalb sollte man sich mit dem Kaufrausch für die Baby-Erstausstattung im Frühling zurückhalten. Sonst haben die Eltern womöglich am Ende einen riesigen Berg an Kleidung. Und das in Mengen, die sie ihrem Baby gar nicht anziehen können bevor es in die nächste Kleidergröße gewachsen ist.

Unterwegs mit dem Neugeborenen

Die erste Reise für das Neugeborene beginnt meist mit der Fahrt vom Krankenhaus nach Hause. Damit das Baby auch sicher dort ankommt, sollte man sich rechtzeitig um eine Babyschale kümmern.

Zwar braucht man ihn nicht sofort, doch auch ein Kinderwagen gehört zur Baby-Erstausstattung. Spätestens wenn Mama wieder fit ist freuen sich Eltern und Kind bestimmt über einen Ausflug an der frischen Luft.

Damit man auch immer alles dabei hat, was das Baby braucht, kann man sich für die Baby-Erstausstattung auch eine Wickeltasche oder einen Wickelrucksack zulegen. Als Standard sollten hier immer verstaut sein:

  • Windeln,
  • Feuchttücher,
  • Wundschutzsalbe,
  • Wickelunterlage,
  • Spucktücher (Mullwindeln) und
  • Wechselkleidung fürs Baby.

Wenn man das Baby mit Fläschchennahrung füttert sollte man für den Ausflug außerdem auch immer ein sauberes Fläschchen, Milchpulver und erwärmtes Wasser frisch einpacken. Dazu eignet sich zum Beispiel auch die Anschaffung von einer Thermoskanne.

Unser Tipp: Um Neugeborene vor extremen (Wetter-) Einflüssen zu schützen sollte man darauf verzichten, mit dem Baby bei extremen Temperaturen nach draußen zu gehen. Starker Regen oder Wind, frostige Temperaturen und Schneetreiben oder heiße Sonne sind keine guten Bedingen für einen Spaziergang mit dem Baby. Wer bei „normalen“ Wetter mit seinem Neugeborenen nach draußen möchte, sollte darauf achten, dass das Neugeborene

  • immer ein Mützchen trägt. Denn über den Kopf verliert das Baby am meisten an Wärme und kann das über seinen Körper noch nicht regulieren und kompensieren.
  • vor Wind und Regen geschützt sein.
  • vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Denn Sonnencreme kommt noch nicht an zarte Babyhaut. Damit das Baby keinen Sonnenbrand bekommt darf es also nicht direkt in der Sonne liegen.
  • Wechselkleidung dabei hat. Wenn das Baby zum Beispiel viel spuckt oder mal eine große Ladung in die Windel setzt, kann auch mal was daneben gehen. dann ist es gut, wenn man zumindest einen frischen Body und einen sauberen Strampler dabei hat.

Baby-Erstausstattung für die Säuglingspflege

Füttern, wickeln, baden, schlafen. So sieht der neue Alltag mit Baby aus. Natürlich gehören auch viele Schmuseeinheiten dazu. Aber dafür braucht man keine Baby-Erstausstattung, sondern Mama und Papa. Für alles andere kann man sich aber verschiedene Sachen für die Baby-Erstausstattung noch vor der Geburt zulegen.

Ernährung

Ohne Zweifel ist die beste Nahrung für das Neugeborene die Muttermilch. Für das Stillen sollte es sich die Mutter bequem machen. Ein Stillkissen ist dafür auch eine praktische Hilfe, damit sich Mutter und Kind wohlfühlen. Aber nicht alle Mütter können ihr Neugeborenes stillen. Manche müssen aber zum Beispiel auch zum Stillen mit Fläschchennahrung zufüttern, weil die Milchproduktion für das Neugeborene nicht in ausreichender Menge erfolgt. In dem Fall gehören zur Baby-Erstausstattung auch Fläschchen und spezielle Milchnahrung für Säuglinge dazu.

Unser Tipp: Wenn das Stillen nicht klappt kann man sich auch Rat bei der Hebamme suchen. Auch eine Stillberatung kann helfen, dass das Stillen zum Erfolg wird. Wenn das Stillen trotzdem nicht klappt und zum Beispiel die Milch immer mehr verebbt, sollte man sich aber nicht unter Druck setzen. Sicher ist die Muttermilch das Beste für das Baby. Aber wenn es nicht klappt ist man deshalb längst keine schlechte Mutter. Dann muss man nach anderen Lösungen suchen, die das Kind satt und zufrieden machen.

Wickeln

Das Wickeln steht mehrfach pro Tag an. Wie oft die Windel voll ist kann aber je nach Kind ganz unterschiedlich sein. Von wenig bis viel kann der Bedarf an Windeln und Fechttüchern also geringer oder sehr hoch ausfallen.

Für das Wickeln selbst sollte man sich für die Baby-Erstausstattung noch vor der Geburt

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  • Windeln in Größe 1 und 2
  • Feuchttücher und
  • Wundschutzcreme

kaufen und in Wohnung oder Haus platziern.

Wenn man dabei ist das Babyzimmer einzurichten kann man auch gleich nach einem Wickeltisch suchen. Diesen braucht man aber nicht zwingend sofort. Denn das Neugeborene ist noch nicht besonders aktiv und lässt sich daher auch überall anders wickeln. Wer zu Beginn auf einen Wickeltisch verzichtet sollte sich aber dennoch zumindest eine (bequeme) Wickelunterlage für das Neugeborene anschaffen. Zum einen, damit sich das Baby beim Wickeln wohlfühlt. Zum anderen aber auch, dass wenn mal etwas daneben geht nicht gleich noch andere Möbel eingesaut sind. Außerdem ist es auch hygienischer. Denn eine Wickelunterlage lässt sich in der Regel einfach und schnell reinigen.

Baden

Die Haut von Neugeborenen ist so zart, dass man mit dem Baden noch eine Zeit lang wartet. Wann der ideale Zeitpunkt ist um damit zu beginnen klärt man am besten direkt mit seiner Hebamme oder dem Kinderarzt. Wenn man eine Hebamme hat kommt diese Mutter und Kind auch im Wochenbett besuchen. Sie gibt nicht nur Rat, sondern kann auch bei Babys erstem Bad helfen und unterstützen. Für das Baden vom Neugeborenen kann man sich zur Baby-Erstausstattung eine spezielle Babywanne kaufen. Alternativ funktioniert aber auch zum Beispiel ein geschlossener (Wäsche-) Korb. Für das Baden selbst sollte man zu Beginn auf Seife und Badezusätze verzichten. Stattdessen kann man das Neugeborene entweder in klarem Wasser baden oder etwas Sahne und Olivenöl als feuchtigkeitsspendenden Zusatz ins Badewasser geben.

Außerdem sollte man natürlich Handtücher und Waschlappen fürs Baby parat haben. Entweder man nutzt die bereits eigenen und vorhandenen. Oder man kauft zum Beispiel Handtücher für Babys, die auch ein kleine Kapuze eingenäht haben.

Unser Tipp: Nach dem Baden das Baby sofort abtrocknen und eine frische Windel anziehen, damit kein „Unglück“ passiert. Auch wichtig ist, dass man das Neugeborene gleich mit passender Kleidung, also zum Beispiel Body und Strampler, anzieht. Außerdem ist es wichtig, dass man dem Baby direkt nach dem Baden eine Mütze aufsetzt. Denn Haare föhnen macht man beim Neugeborenen noch nicht. Und allein durch das sorgfältige Abtrocknen können die Haare trotzdem noch feucht sein. Damit das Baby durch die feuchten Haare an der frischen Luft nicht krank wird sollte man ihm also auch in Haus und Wohnung ein Baumwollmützchen aufsetzen.

Schlafen

Neugeborene schlafen meist nah bei der Mutter, damit diese ihr Kind auch nachts schnell andocken und füttern kann. Wer nicht im Familienbett schlafen möchte, für den ist zum Beispiel ein Beistellbett geschickt. Das Bettchen ist direkt neben Mama angebracht und an der Seite zu Mamas Bett hin offen. So kann das Baby nicht aus dem Bett fallen und ist trotzdem ganz nah an Mama dran. Außerdem kann das Baby zum Beispiel auch im Stubenwagen schlafen.In beiden Fällen verzichtet man aber auf Decken und Kissen. Stattdessen schläft das Baby im Schlafsack.

Unser Tipp: Ein Schlafanzug ist zu Beginn nicht unbedingt notwendig. Da das Baby im Schlafsack schläft reicht es auch aus, wenn das Neugeborene unter seinem Schlafsack einen sauberen Body trägt. Falls es im Zimmer besonders warm ist reicht dann auch ein Kurzarm-Body aus. Ob Lang- oder Kurzarm-Body und ob man einen wärmeren und leichteren Schlafsack nimmt hängt vom Wohlbefinden vom Baby ab. Wenn es dem Kind zu warm ist spürt man das übrigens am Nacken. Fühlt sich der Nacken vom Baby sehr warm an oder ist der Nacken sogar schwitzig, ist das Neugeborene zu warm eingebpackt.

Weitere hilfreiche Baby-Erstausstattung für den Alltag

Für Gesundheit und Wohlbefinden vom Baby kann man sich noch mit weiteren Dingen rund um die Baby-Erstausstattung einrichten.

  • Haarbürste oder Kamm,
  • Nagelfeile,
  • Baby-Nagelschere,
  • Schnuller,
  • Mullwindeln (als „Spucktücher“),
  • Fieberthermometer,
  • Babyöl oder Babylotion,
  • Milchpumpe,
  • das erste Kuscheltier oder Schnuffeltuch,
  • eine Decke zum Pucken,
  • Krabbeldecke,
  • Babywippe,
  • Tragetuch.

Unser Tipp: Jedes Baby ist einzigartig. Und jedes Baby tickt anders. Während die einen ihren Schnuller brauchen, verweigern ihn andere völlig. Wieder andere Babys brauchen das Pucken zum Einschlafen. Andere Babys fühlen sich damit gar nicht wohl. Das gilt für sämliche Anschaffungen, die Eltern für die Baby-Erstausstattung machen. Daher sollte man sich zu Beginn auch nicht mit allzu viel an Baby-Erstausstattung zudecken. Stattdessen sollte man sein Baby und dessen Eigenschaften und Vorlieben erst kennenlernen. Ein paar Dinge kann man bereits kaufen und bei Bedarf schnell dem Baby geben. Kennt man dann die Vorlieben, kann man aber auch schnell nachrüsten und die Baby-Erstausstattung um die wirklich benötigten Dinge erweitern.

Die Baby-Erstausstattung für das Babyzimmer

Für die Möbel und Einrichtung vom Babyzimmer kann man sich Zeit lassen. Denn zu Beginn schläft ds Baby meist entweder bei Mama und Papa in oder neben dem Bett oder zum Beispielauch im Stubenwagen oder auf der Krabbeldecke im Wohnzimmer. Und auch Kleidung, Pflegeprodukte oder Spielsachen lassen sich zu Beginn meist gut in den vorhandenden Möbeln der Eltern verstauen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man mehr Stauraum fürs Baby braucht. Dann kann man das Babyzimmer einrichten mit

  • Wickeltisch (mit Wickelauflage),
  • Kleiderschrank (und ein paar Kleiderbügel. Diese gibt es oft im Laden dazu, wenn man neue Kleidung von der Stange fürs Baby kauft),
  • Babybett (mit Matratze, Schonbezug und Spannbettlaken),
  • Kommoden und Schränke für Spielsachen & Co.

Außerdem sollte man sich ein Babyphone zulegen, damit man das Baby auch dann hört, wenn es bereits in seinem eigenen Zimmer (und bei geschlossenen Türen) schläft. Wer das Babyzimmer weiter einrichten möchte kann zum Beispiel auch ein Nachtlicht, eine Spieluhr, schöne Lampen oder Wandtatoos und Bilder für das Zimmer kaufen.

Unser Tipp: Deko ist schön. Aber im Babybett haben Kissen, Decken und (große) Kuscheltiere nichts zu suchen. Am besten schläft das Kind nur im Schlafsack auf der bezogenen Matratze in seinem Babybett. Sonst droht Gefahr, dass sich das Baby an losen Teilen von der Deko verschluckt oder mit dem Gesicht unter schwere Gegenstände rutscht. Und damit droht Erstickungsgefahr.

 

Foto: © Martina Brunow Fotografie

 

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