Arten von Blogs

5 Arten von Blogs stellen sich vor

So individuell wie wir Menschen sind, so sind es auch die Blogs. Denn die sind ja von den (individuellen) Menschen betrieben und geschrieben. ABER: Welche Arten von Blogs gibt es denn alles? Um mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich mich mit den verschiedenen Arten von Blogs genauer auseinander gesetzt. Und meine persönlichen 5 Highlight-Blogs zusammengefasst.

** Info: Dieser Beitrag fiel meinem Projekt „Bloghochzeit und Neuausrichtung“ zum Opfer. Der Beitrag enthält (unter anderem) ein inhaltliches Update vom 16.01.2018! **

Die Medienvielfalt bei den Arten von Blogs

Früher war die Definition vom Blog etwas klarer. Es war eine Website, die als (persönliches) Tagebuch im Web geführt wurde. Heute sieht das schon ein bisschen anders aus. Denn Blogger können sich auch auf anderen Social Media Kanälen herumtreiben. Und das auch ganz ohne eigene Website (oder ohne „klassischen Blog“). Um einen kurzen Einblick zu geben, habe ich hier ein paar gängige Medien für die „andersartigen“ Blogs aufgeführt:

  • YouTube verbindet Text, Ton und Bild. Die YouTuber (oder Vlogger), greifen mit ihren Videos den Leitgedanken der Plattform auf: Sie informieren oder inspirieren die Nutzer. Das machen sie zum Beispiel durch Tutorials, Interviews oder Berichterstattungen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Die Ausnahme sind natürlich rechtliche und gesetzliche Vorgaben. Aber auch moralisch verwerfliche Dinge. Ein Beispiel dazu hat Logan Paul im Januar 2018 geliefert. Der Vlogger veröffentlichte auf der Plattform ein Video, das seinen Fund eines Selbstmordopfers zeigt. Die Konsequenzen daraus darf der junge Mann jetzt tragen …
  • Instagram versorgt seine Nutzer mit Fotos (und sehr kurzen Videos). Es kommt hier also weniger auf den Text und mehr auf die Bilder an. Je kreativer und origineller diese Bilder sind, desto beliebter sind sie – und die Menschen, die hinter den Uploads stecken. Die Blogger, die sich hier tummeln, kommen aus den verschiedensten Sparten. Mode, Beauty, Reisen und Literatur sind nur ein paar Beispiele.
  • Facebook ist vermutlich das größte und bekannteste Social Network. Auch hier treiben sich zahlreiche Blogger herum. In Verbindung zu ihrem Blog oder als eigenes Medium – ganz ohne Website. Als Zusatz zum Blog nutzen Blogger die Plattform gerne, um zum Beispiel ihre Links (auf der eigenen Seite oder in Gruppen) zu streuen. Aber nicht nur Links, auch Bilder, Grafiken, Videos oder Ton und Texte können Teil der Posts von Bloggern auf Facebook sein.

Themen, die sich hinter den Arten von Blogs verbergen

Bei der Individualität waren wir ja anfangs schon. Diese spiegelt sich also auch auf den Blogs und ihren Themen. Wenn wir eine Klassifizierung machen möchten, kommen wir auf eine lange Liste. Per Suche und Brainstorming habe ich ein paar Beispiele aufgelistet:

  • IT & Technik
  • Reisen
  • Business
  • Bildung
  • Schule
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Literatur
  • Kunst
  • Mode
  • Beauty
  • Fotografie
  • Architektur
  • Eltern & Kind …

Die Liste lässt sich gefühlt beliebig weit ergänzen. An sich kann hier alles rein, was einem als Interessen einfällt.

Jedenfalls können einem diese Arten von Blogs in ihrer „reinen Form“ begegnen. Aber auch als Mischformen, die Verschiedenes verbinden. Für mich der Inbegriff des Mischblogs ist übrigens der Lifestyle Blog. Denn der Lebensstil ist ja meistens nicht auf nur ein Thema ausgerichtet, sondern zeigt sich durch verschiedene Interessen. Auch beim individuellen einzelnen Menschen. Nehmen wir mich als Beispiel. Ich schreibe, lese, koche, esse und reise gerne. Zeitgleich interessiere ich mich (berufsbedingt) für Business- und Bildungsthemen und verbringe leidenschaftlich gerne meine Zeit mit Familie und Freunden. Das mal nur als „grober Einblick“, was mir so gefällt. Was also auch meinen Lebensstil ausmacht. Das alles zum Beispiel nur in einen Reiseblog zu packen ist dann vermutlich eher schwierig …

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5 Arten von Blogs im Kurzprofil

Was die Anzahl der Suchanfragen im Netz betrifft, gibt es fünf Arten von Blogs, die scheinbar besonders beliebt (und nachgefragt) sind. Welche genau – das stelle ich hier mit einem jeweiligen Kurzprofil dazu vor:

  1. Beim Fashion Blog dreht es sich ganz um die Mode. Blogger setzen hier Kleidung, Schuhe und Accessoires in Szene. Sie jagen zum Beispiel auch Schnäppchen oder kreieren ihre eigenen Looks. Dazu gibt es dann natürlich auch passende Blogbeiträge für die Leser.
  2. Der Beauty Blog setzt sich mit der Schönheit auseinander. Produktvorstellungen (Kosmetik, Badeöle, Seifen, Shampoos, etc.) können sich hier genauso finden wie zum Beispiel Tutorials für Frisuren und Make Up.
  3. Beim Food Blog geht es oft nicht nur um das Essen selbst, sondern zum Beispiel auch um Getränke, Lebensmittel und die für Rezepte benötigten Küchenutensilien. Inhalte vom Food Blog kann also zum Beispiel Rezepte oder Erfahrungsberichte zu Produkten sein. Aber zum Beispiel auch selbst ausprobierte Rezepte inklusive Erfahrungsbericht über Erfolge und Misserfolge beim Kochen und Backen.
  4. Der Lifestyle Blog widmet sich teils ganz unterschiedlichen Tehmen.Von einem Mix aus Beauty, Reisen und Mode oder einer Mischung aus Film und Fernsehen, Literatur und Business, kann hier alles nach eigenen Vorlieben und Interessen des Bloggers bunt gemischt sein. Was ein wichtiges Merkmal vom Lifestyle Blog ist: Er orientiert sich in Aufbau und Inhalt oft an einem Magazin (das sich auch in verschiedene Sparten gliedert).
  5. Beim Reiseblog geht es in fremde Länder und andere Kulturen. Nicht selten kommt da beim Leser auch Fernweh auf. Neben Reiseberichten schreibt der Blogger hier zum Beispiel auch über Hintergrundinfos zu den Orten, gibt Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Shoppingmöglichkeiten und Restaurants oder berichtet von seiner Erfahrung als Backpacker, Reisender mit Kind, Reisernder als Single, etc.

Top oder Flop: Was unterscheidet einen richtig guten Blog von einem Reinfall?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn sie ist sehr subjektiv. Was mir gefällt, findet ein anderer vielleicht ganz furchtbar. Trotzdem kann man mit seinem Blog Massen begeistern. Zum Beispiel durch gute Inhalte, einen schönen Mix aus Bild und Text und Präsenz im Web (zum Beispiel auf den verschiedenen Social Media Kanälen). Was aber der vermutlich wichtigste Faktor ist, der einen richtig guten von einem wirklich schlechten unterscheidet, ist die Authentizität, die der Blogger seinen Lesern vermittelt. Denn seien wir mal ehrlich: Im Ursprung und Grundgedanken war der Blog ja mal ein „persönliches Tagebuch“. Und würden wir unser Tagebuch, das nicht im Web steht, sondern in der Schublade liegt, anlügen?

Also: Immer schön authentisch bleiben. Und den Spaß am Bloggen nicht aus den Augen verlieren!

 

Foto: © Martina Brunow Fotografie

 

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