Vom Ende der Einsamkeit (Benedict Wells)

Der Roman Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells handelt vom Leben und der Liebe – und erzählt die Geschichte von Jules, der in seinem Leben nicht nur ein Mal auf eine harte Proben gestellt wird. Hier findest Du die Rezension!

Von Freundschaft, Liebe und der Einsamkeit …

Vom Ende der Einsamkeit (Benedict Wells)

Autor: Benedict Wells
Verlag: Diogenes Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-257-06958-7
Seiten: 355
Preis für Hardcover: 22,00 Euro

Große Gefühle und Kopfkino

Seine Schulzeit verbrachte Benedict Wells in drei bayrischen Internaten. Im Anschluss an seine Schulzeit begann er direkt, in Berlin an seiner Karriere als Schriftsteller zu arbeiten. Im Jahr 2008 erzielte er mit seinem Debütroman „Becks letzter Sommer“ den ersten Erfolg im Diogenes Verlag. Benedict Wells zählt mit Jahrgang 1984 zu den jungen Autoren im Diogenes Verlag. Er setzt aber dennoch Maßstäbe in der Literatur. Laut dem ZDF heute journal gilt Benedict Wells als „Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur“. In seinem Roman Vom Ende der Einsamkeit liefert Wells überzeugende Beweise dafür: Egal, ob Orte, Eindrücke, Personen oder Gefühle – Benedict Wells erzeugt allein durch allein durch seine Worte zahlreiche Bilder, die unweigerlich zum Kopfkino führen.

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Was sich hinter Vom Ende der Einsamkeit verbirgt

Jules wächst mit seinen Geschwistern in einem behüteten zu Hause auf. Er selbst ist ein echter Draufgänger. Seine Schwester hingegen ist von sich überzeugt und sein Bruder gilt als Sonderling. Trotz der Unterschiede verbringen sie in ihrem Elternhaus eine glückliche Kindheit – bis zu dem Tag, an dem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Hier beginnt eine gefühlvolle Reise, die Jules durch die Kindheit und in das Erwachsenenleben führt. Geprägt von dem Verlust der Eltern und dem darauffolgenden Internatsleben, entwickeln sich die Geschwister in völlig unterschiedliche Richtungen. Alva, Jules Internatsfreundin, nimmt bei ihm eine besondere Rolle ein, die seine verlorene Familie annähernd ersetzt. Doch das Leben setzt seinen Kreislauf fort und so entfremden sich Freunde und Familie voneinander. Als Erwachsener trifft Jules jedoch erneut auf seine Freundin Alva.

Es ist nicht nur der Beginn einer Liebesgeschichte, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit, die mit ihren Tücken auf Jules wartet.

Was Benedict Wells dem Leser bietet

Benedict Wells entführt seine Leser in Vom Ende der Einsamkeit in eine Geschichte, bei der er eine emotionale Atmosphäre mit Höhen und Tiefen schafft. Wells stellt die zentrale Frage nach dem Sinn des Lebens dar. Er fokussiert die Fragestellung nach den Einflüssen des Lebens, die den Charakter und das Wesen eines Menschen prägen – und ob das eigene Leben den gleichen Verlauf genommen hätte, wären andere Ereignisse geschehen. Mit diesem philosophischen Hintergrund beleuchtet Benedict Wells Jules Leben. Und obwohl Wells detaillierte Schilderungen zu Personen, Landschaften, Orten und Situationen liefert verliert die Geschichte dennoch nicht ihren Zauber. Begierig möchte der Leser mehr über Jules Leben erfahren, fiebert mit ihm mit oder schwelgt mit ihm in Erinnerungen an seine Jugend.

Als abschließendes Fazit zur Rezension gibt es eine klare Empfehlung. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es sich hier um eine Geschichte mit großen Gefühlen handelt!

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