SSW 34: Endlich wieder zuhause!

Donnerstag, 02. Februar 2017: Es ist mein Endspurt in der SSW 34 – und der Tag, an dem ich endlich aus dem Krankenhaus wieder zurück nach Hause darf. Allerdings heißt es nicht „Lebwohl“, sondern „Auf Wiedersehen“! Und das gleich in mehrfacher Hinsicht!

SSW 34: 2 1/2 Wochen Krankenhaus liegen hinter mir!

Wieso, weshalb und warum ich von der SSW 32 bis zur SSW 34 im Krankenhaus war, habe ich ja bereits ausführlich in diesem Beitrag erklärt. Am Dienstag, 31.01.2017, ging es für mich zunächst von Stuttgart zurück nach Sindelfingen. „Zur Beobachtung“, so die Ärzte. Nach stundenlangem Warten auf den Krankentransport erreichte ich das mir nur zu gut bekannte Krankenhaus – und landete direkt wieder in der Schlaganfalleinheit. Durch die bekannten Gesichter der Ärzte und Schwestern, fühlte ich mich aber direkt wieder gut aufgehoben. Trotzdem wollte ich nach Hause und begann bei jeder Gelegenheit nachzufragen, wann sie mich denn gehen lassen würden.

Ich checkte bald in ein Zimmer mit zwei älteren Damen ein und mein Kopf wurde per Ultraschall untersucht. Akute Gefahr bestand zwar nicht, dennoch sollte ich für zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Weil der Tag stressig war und in der Nacht ständig jemand ins Zimmer kam, war ich am nächsten Tag vollkommen erschöpft. Die Dame neben meinem Bett hatte außerdem Fieber bekommen. Deshalb wurde ich – schwangere Patientin in der SSW 34 – auch schon wieder in ein anderes Zimmer verlegt. Eine dicke Erkältung kann ich nun wirklich nicht auch noch zu meinem Glück gebrauchen!

Endlich wieder zuhause!

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Mein Mann holte mich am Donnerstag gleich morgens um 08:30 Uhr aus dem Krankenhaus ab. Bestückt mit meinem Gepäck, den Krankenhaus-Berichten und meinen „Entlassungspapieren, traten wir endlich die langersehnte Heimreise an. Endlich wieder daheim, wartete eine tolle Überraschung auf mich: Mein Mann hat etwas umgeräumt und umgebaut – und die Wickelkommode für unsere Räuber-Prinzessin im künftigen Kinderzimmer aufgebaut. Nachdem diese Überraschung schon voll gelungen war, erfüllte ich mir den heiß ersehnten Traum von einem warmen Schaumbad.

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Und heute? Einen Tag nach meiner Rückkehr aus dem Krankenhaus, kümmere ich mich mal wieder etwas um meinen Blog. Den hatte ich ja leider etwa stiefmütterlich behandelt. Außerdem besuche ich heute Mittag meinen Chef und meine Kollegen, damit ich mich vor dem Mutterschutz zumindest noch persönlich verabschieden kann. Auf den Ausstand verzichten wir allerdings. Stattdessen komme ich in ein paar Monaten mit meiner Tochter vorbei und sage mal wieder „Hallo“. Dann vermutlich auch mit ein paar Leckereien – Butterbrezeln, Kuchen und süßen Stückchen.

Diagnose und weiterer Verlauf

Die Blutung in meinem Kopf ist nicht mehr vorhanden und alles heilt langsam wieder ab. Um aber künftig weitere Blutungen zu vermeiden, komme ich um eine Behandlung nicht herum. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird hier allerdings nichts passieren. Für die kleine Räuber-Prinzessin wäre das viel zu gefährlich. Also konzentriere ich mich zunächst auf die nächsten Wochen und Monate: Auf die Geburt im März und auf das Zusammenwachsen unserer kleinen Familie! Sobald ich nicht mehr stille, kümmere ich mich um die nächste OP – eins nach dem anderen!

Da ich in der SSW 34 bin, beginnt am Wochenende auch offiziell mein Mutterschutz. Ich hoffe, dass ich die Zeit mehr genießen kann, als die letzten zwei, drei Wochen!

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