Social Media Marketing für Startups

Tarek und Janette haben es geschafft. Ihr erstes Startup steht! Die monatelange Aufbauarbeit hat sich ausgezahlt. Die beiden bieten individuell gestaltbare T-Shirts aus Öko-Baumwolle an und liegen damit voll im Trend. Aber um die richtige Sichtbarkeit auch im Netz zu erzielen, brauchen Tarek und Janette jetzt noch ein bisschen Social Media. Sie sind jung, ihre Zielgruppe ist jung und internetaffin. Aber was genau ist eigentlich Social Media Marketing und wie geht man das an?

Social Media Marketing – Tipps für Startups

Startups unterschätzen oft die Zeit, die sie in die sozialen Medien investieren müssen. Es scheint ja zunächst ganz simpel. Man sucht sich vier bis fünf der gängigsten Netzwerke raus und postet, was das Zeug hält. Sorry, ganz so einfach ist es leider nicht. Klar, fast überall sind die Anmeldungen kostenlos. Man erstellt ein Profil und postet dann über sein Startup. Kostet nichts, ist aber wirkungsvoll. Allerdings unterschätzen die meisten Gründer den Zeitaufwand für ein zielgruppengerechtes und wirkungsvolles Social Media Marketing. Denn nichts schreckt potenzielle Kunden so sehr ab wie verwaiste Social Media Kanäle. Wenn die Fotos veraltet sind, im Sommer die Weihnachts-Mitmachaktion beworben wird und der letzte Kommentar vor einem Jahr geschrieben wurde, sollte man sich ernsthafte Gedanken machen. Social Media Marketing ist ein wesentlicher Teil der Gesamtmarketingstrategie und sollte auch so behandelt werden.

Auch beim Social Media Marketing verderben zu viele Köche den Brei

Wer sich wie Tarek und Janette erst mal dafür entscheidet, Social Media Marketing zu betreiben, steht schnell vor der Frage, auf welchen Plattformen geworben werden soll. Einfach überall anmelden und dann Vollgas geben bringt es nicht. Hier die wichtigsten Kanäle für Social Media Marketing im Überblick:

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  • Facebook gilt als größtes Soziale Netzwerk mit mittlerweile über eine Milliarde Nutzern. Im Social Media Marketing eignet es sich besonders, um Reichweite aufzubauen. Wer gute, auch mal lustige, Beiträge schreibt und diese mit schönen Bildern untermalt, kann durch das Teilen der Beiträge eine breite Masse erreichen.
  • Twitter ist der weltweit größte Kurznachrichtendienst und eignet sich im Social Media Marketing prima dafür, zu diskutieren und sich mit Meinungsmachern zu verbinden. Insbesondere Startups haben hier die Möglichkeit, neue Follower zu akquirieren, indem sie mitdiskutieren und sich vielleicht sogar in einer Sparte als Experte platzieren.
  • XING ist ein soziales Netzwerk fürs Berufsleben, das im deutschsprachigen Raum verbreitet ist. Gerade Startups haben hier die Möglichkeit, ihre meist noch nicht so intensiven B2B-Beziehungen auszubauen. Urlaubsfotos und Katzenvideos sucht man in diesem Social Media Marketing Kanal vergebens. In über tausenden von Gruppen hat man außerdem die Möglichkeit, sich speziell mit Kontakten aus der eigenen Branche zu verbinden. Auf internationaler Ebene bietet übrigens LinkedIn das Pendant zu XING.
  • Google+ soll aktuell über mehr als 2,5 Milliarden Google+ Konten verfügen, allerdings werden wohl die wenigsten davon wirklich aktiv genutzt. Und auch wenn die meisten Homepages noch die Möglichkeit bieten, Beiträge auch auf Google+ zu teilen, machen wohl die wenigstens von diesem Social Media Marketing Kanal Gebrauch.

Weniger ist mehr

Es gibt noch viele weitere Plattformen für Social Media Marketing. Zum Beispiel Instagram, Pinterest, LinkedIn und TumblR. Doch Startups sollten sich gut überlegen, welche Kanäle sie bedienen wollen und sich fragen,wo sich ihre Zielgruppe am besten abholen lässt. Kokret sollten sich Startups auch zunächst nur auf ein bis zwei Plattformen konzentrieren, sich dafür dann aber intensiv um die gewählten Social Media Kanäle kümmern. Lieber einen Schritt nach dem anderen als zu viel auf einmal.

Foto: © Martina Brunow Fotografie

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