Mauritius (Grand Baie)

Reisebericht Mauritius (Grand Baie)

Unsere Hochzeitsreise verbrachten mein Mann und ich auf Mauritius. Nur wenige Tage nach unserer Trauung in Deutschland feierten wir hier am Strand die „Erneuerung unseres Eheversprechens“. Honeymoon und Erholung: Was wir alles erlebten, erzähle ich hier in meinem Reisebericht Mauritius.

Mauritius (Grand Baie)

Mauritius (Grand Baie)

Inselerkundung mit dem Auto

Da wir uns am Strand zum zweiten Mal das Ja-Wort gaben, waren wir nicht allein auf unserer Hochzeitsreise. Meine Eltern und ein befreundetes Pärchen begleiteten uns als „Hochzeitsgesellschaft“. Dass unsere Freunde dabei sind, erfuhren wir allerdings erst bei unserer Ankunft. Sie waren bereits einen Tag vor uns angekommen und überraschten uns am Flughafen als Privat Shuttle zum Hotel. Noch am gleichen Tag organisierten wir noch unseren zweiten Mietwagen, damit wir bequem zu sechst die Insel erkunden konnten. Mit unseren zwei Mietwagen machten wir uns also auf den Weg, die Insel zu erkunden und Ausflugsziele anzusteuern. Unsere Freunde mit meinen Eltern im Cabrio – mein Mann und ich im klimatisierten Kombi (was übrigens unter der prallen Sonne deutlich angenehmer ist). Mit unsern Mietwagen waren wir schön ungebunden und nicht auf das Hotel angewiesen. So konnten wir problemlos Restaurants im Ort ausprobieren, Bootsstege für Ausflüge ansteuern und uns die Insel genauer ansehen.

Inselaktivitäten und Ausflüge auf Mauritius

Was wäre der Reisebericht Mauritius ohne einen Einblick in unsere Inselaktivitäten und Ausflüge? Vermutlich nichts besonders spannendes zum Lesen!

Swimming with Dolphins – oder auch: „Treibjagd“

Reisebericht Mauritius

Swimming with Dolphins – Schwimmen mit den Delfinen. Nachdem ich ein atemberaubendes Erlebnis mit Delfinen auf den Malediven erleben durfte, buchten wir also auch auf Mauritius einen Ausflug zu den Flipper-Verschnitten. Zwei Boots-Jogis und nur wir Sechs als Gäste machten uns mit dem Schnellboot auf den Weg zu einer Bucht, in der sich wohl dauern Delfinschulen tummeln. Schnorchelausrüstung mit Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen waren mit im Gepäck und wir sahen gespannt dem Reiseziel entgegen.

In der Bucht angekommen fand unsere Begeisterung allerdings binnen weniger Sekunden ein schnelles Ende. „Treibjagd“ trifft für die Schilderung der Motorboote mit Schnorchelgästen vermutlich am besten zu. Tauchte eine Delfinschule auf, gaben rund 15 Boote in der kleinen Bucht Vollgas und rasten auf die Tiere zu. Dann wurde es hektisch: Den Gästen wurde zugerufen, sie sollen schnell ins Wasser springen, bevor die Delfine weg sind. Mit unserem Boot waren wir zwar anfangs etwas abseits und drei von uns gingen ins Wasser. Aber schnell waren wir umzingelt von den Booten und mir wurde unwohl. Kenne mich da nicht so gut aus, aber mir schossen doch ein paar Fragen durch den Kopf. „Wie reagieren verfolgte Delfine?“ Was was ist, wenn ein Boot meinen Kopf übersieht und drüber brettert?“ Wir brachen den Ausflug ab – weder Bootsführer noch wir hatten Lust, weiter in der Bucht zu bleiben.

Private Schnorcheltour als Entschädigung

Um uns trotzdem einen schönen Ausflug zu bescheren fuhren die beiden Boots-Jungs uns zu einem kleinen Riff, an dem wir schnorcheln durften. Zwar ohne Delfine, dafür mit Fischen und ohne verrücktspielende Motorboote um uns herum. Besonders toll war die Rückfahrt – mein persönliches Highlight bei dem Ausflug. Der Reihe nach durften alle mal kurz ans Steuer. Ich war als letztes dran – und die Jungs hatten keinerlei Interesse, mich wieder abzulösen. Also durfte ich Gas geben, steuern und über den Ozean brettern. Nur kurz vorm Hafen löste mich einer der beiden ab. Er meinte, sein Chef könnte uns sehen – und würde er mich am Steuer sehen, gäbe es für die zwei riesigen Ärger.

Ausflug ins Dickicht zum Wasserfall

Reisebericht Mauritius

Zu sechst besuchten wir noch einen Wasserfall. Dazu ging es über einen Trampelpfad ab in die Wildnis. Wir hatten einen älteren Herrn dabei, der uns zum Wasserfall brachte und der am Ende ein paar Scheine von uns bekam. Am Wasserfall angekommen wateten wir ein Stück ins Wasser. Uns Reiseführer der Kurz-Expedition fand gar nicht lustig, was er dann sah. Ein paar Jugendlich sprangen waghalsig, einer nach dem anderen, den Wasserfall runter. Der ältere Herr war nahezu fassungslos. Er meinte, man wisse ja nicht, auf welchem Stein die Jungs beim Sprung aufschlagen könnten. Einen der Jungen kannte er wohl auch, denn der bekam erstmal einen kleinen Anschiss. Trotzdem ein schöner Ausflug – im kühlen Schatten bei klarem Wasser.

 

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Wandern auf Mount Ory

Reisebericht MauritiusWandern auf Mount Ory hieß es an einem schwülen und heißen Tag für meinen Papa und mich. Wann immer mein Papa die Gelegenheit hat, treibt es ihn auf Erkundungsmärsche – vorzugsweise im Dschungel. Weil niemand sonst mit wollte, schloss ich mich ihm an. Wir hatten zu zweit einen privaten Führer, der mit uns im Jeep zum Berg fuhr. Von da aus ging die Wanderung los – Berg rauf und Berg runter. Die Landschaft war toll, der Aufstieg etwas anstrengend.

Aber Ausblick und Umgebung waren die Erklimmung des Mount Ory auf jeden Fall ihre Mühe wert. Mit meinen Turnschuhen ohne richtigem Profil an der Sohle war der Abstieg für mich richtig fies. Durch den Regen vom Vortag war der Boden feucht und rutschig. Und dann kam es wie es kommen musste: Ich verlor den Halt und flog mächtig auf die Fresse. Zum Glück bremste mich die Wade von meinem Papa (mit dem dreckigen Turnschuh voraus), sonst wäre es noch weiter Bergab gegangen. Mehr wie einen kleinen Schreck und ein paar Kratzer trug ich zum Glück nicht davon – und mein Papa wurde nur mit einem blauen Fleck an der Wade verziert. Also Tipp an jeden, der Wandern möchte: Vorher überlegen und richtige Schuhe ins Reisgepäck stecken!

Die Kulinarik der Insel erkundeten wir natürlich auch. In einem Fischrestaurant im Ort schlugen wir uns die Mägen voll. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir auch die kleine Einkaufspassage, wo es meine Freundin und mich am Tag drauf hinzog.

Reisebericht Mauritius: Unser Hotel Beachcomber Le Canonnier

img_0600Auch ein kurzes Statement zu unserem Hotel darf in meinem Reisebericht Mauritius natürlich nicht fehlen. Im Beachcomber Le Cannonier verbrachten zumindest vier von uns die meiste Zeit. Wir stiegen für zwei Wochen im Hotel Beachcomber Le Canonnier ab – einer großen Hotelanlage mit 4 Sternen. Obwohl das Hotel über Swimmingpool verfügt, waren wir nur auf den Liegen am Strand. Hier sahen wir öfter Angler aus der näheren Umgebung, denn auf Mauritius sind alle Strände öffentlich zugänglich. War lustig, denn wenn wir neugierig waren, zeigten uns die Angler voller Stolz ihre Beute.

Der angrenzende Strandabschnitt am Beachcomber Le Cannonier wollte uns nicht so recht überzeugen. Ziemlich flach und kaum ausreichend um wirklich zu schwimmen. Nach ein paar Tagen spazierten wir aber weiter. Das Hotel neben unserem (leider weiß ich den Namen nicht mehr) hatte einen deutlich besseren Strand. Hier war es tiefer und man konnte sich schön treiben lassen. Also wechselten wir zum Planschen einfach nach nebenan und kamen zum Lesen, Essen und Trinken wieder zu unserem Hotel zurück. Über das Essen kann man nicht meckern: Am Buffet wir jeder fündig, doch deutlich besser ist das Strandrestaurant (kann man mit Vorreservierung auch täglich nutzen). Hier gab es täglich wechselnde 3-Gänge-Menüs, eins mit Fisch und eins mit Fleisch, das wir fast jeden Abend wahrnahmen. Für Familien mit Kindern vielleicht noch interessant: Natürlich gibt es auch den obligatorischen Mini Club, wo die Kinder von morgens bis abends bespaßt werden.

Abschließende Worte zu meinem Reisebericht Mauritius

Alles in allem hatten wir einen schönen Urlaub. Was bis jetzt aus dem Reisebericht Mauritius aber noch nicht hervorging ist mein abschließendes Fazit zur Insel. Der Urlaub war schön und erholsam. Die Ausflüge waren, abgesehen von der „Treibjagd“, toll, das Hotel war ordentlich und gut und der Strand etwas enttäuschend. Unsere Beachwedding war natürlich das absolute Highlight und für meinen Mann und mich ein wahr gewordener Traum.

Mein Reisebericht Mauritius ist in Summe doch etwas länger geworden. Deshalb habe ich mich entschieden, hier im Reisebericht Mauritius nicht genauer auf unsere Hochzeit am Strand einzugehen. Neben dem Reisebericht Mauritius schreibe ich aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einen ausführlichen Bericht über unsere Beachwedding, ihre Planung und den Ablauf!

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