Rund um den Meta Tag

Wer in einer Suchmaschine wie Google einen Suchbegriff eintippt, sieht sofort eine ganze Reihe an Meta Tags. Was es genau mit dem Meta Tag auf sich hat, wie er sich zusammensetzt und weshalb Blogger ihn pflegen sollten, erfährst Du hier!

Definition Meta Tag

Der Meta Tag ist ein Element, das einem Beitrag oder einer Seite den „letzten Schliff“ gibt. Er schildert knapp, worum es sich beim Inhalt handelt und fordert im Idealfall den Leser auf, die Seite zu besuchen. Ein Meta Tag setzt sich aus drei Einzelelementen zusammen:

  • Meta Title (Titel)
  • URL (Internetadresse der Seite oder des Beitrags)
  • Meta Description (Beschreibung)

Der Meta Tag ist das, was in der Ergebnisliste von Suchmaschinen in Bezug auf einen bestimmten Suchbegriff erscheint. Dieser Suchbegriff ist oft auch nichts anderes als das Keyword, das der Blogger im Text definiert hat. Um die Suchmaschinenrelevanz zu steigern sollten sowohl der Meta Title, als auch die Meta Description das Keyword enthalten. Außerdem sollte das Keyword auch in der URL erscheinen.

Der Meta Title

Der Meta Title ist grob gesagt die Überschrift, die der Meta Tag anzeigt. Dieser sollte neben dem Keyword einen ersten Ausblick auf den Inhalt der Seite / des Beitrags geben. Beim Meta Title sollte man sich an der Vorgabe orientieren, dass dieser nicht länger als 62 Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist. Der Grund ist, dass die Suchmaschinen eine Begrenzung der angezeigten Titellänge definiert haben. Überschreitet man diese, schneidet die Ergebnisliste einen Teil des Titels ab und weist ihn als […] aus. Wer mit seinem Meta Title aus der Masse hervorstechen möchte, kann außerdem mit Sonderzeichen und Zahlen arbeiten. Im Meta Title bieten sich zum Beispiel Zeichen wie », & oder € an.

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Die Meta Description

Die Meta Description bietet eine genauere Beschreibung des Inhalts. Für die Länge sollte man hier nicht mehr als 150 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nutzen. Der Grund ist der gleiche, wie beim Meta Title: Ist der Text zu lang, schneiden die Suchmaschinen diesen ab und ersetzen ihn (teilweise) durch die Pünktchen. Auch in der Meta Description kann man mit Sonderzeichen arbeiten. Hier bieten sich zum Beispiel Pfeile (➤, ➨) an. Es gibt eine große Auswahl an Sonderzeichen, die man über gängige MS Office Programme auswählen und nutzen kann. Dennoch sollte man es im Meta Tag damit nicht übertreiben. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Das heißt, dass zwei bis drei Sonderzeichen ausreichen sollten, um eine optische Abgrenzung von der Konkurrenz zu schaffen.

Der Meta Tag und die AIDA Formel

Die AIDA Formel kommt aus dem Marketing und hat mit dem Kreuzfahrtschiff nichts zu tun. Sie dient der erfolgreichen Verbreitung einer Botschaft und gliedert sich in 4 Elemente, die sich auch hervorragend im Meta Tag umsetzen lassen:

  1. Attention: Aufmerksamkeit erzeugen (zum Beispiel über einen prägnanten und aussagekräftigen Meta Title)
  2. Interest: Interesse wecken (zum Beispiel „Günstige Kochmesser“)
  3. Desire: Wunsch entstehen lassen (zum Beispiel „scharfe Kochmesser für mehr Spaß in der Küche“)
  4. Action: Zur Handlung anregen / auffordern (zum Beispiel „Besuchen Sie jetzt unseren Online-Shop!“)

Der Meta Tag für ein besseres Suchmaschinenranking

Wer keinen konkreten Meta Tag in seinem Beitrag oder auf seiner Seite hinterlegt, steht nicht „ohne etwas“ in der Ergebnisliste. Die Suchmaschinen ziehen in der Regel die erste Überschrift als Meta Title und den Anfang des ersten Absatzes, bis die maximale Zeichenlänge erreicht ist. Wo der Meta Tag dann in der Suchmaschine erscheint, ist jedoch fraglich. Um sein Suchmaschinenranking zu verbessern, sollten Blogger ihre Meta Tags pflegen – und wenn nötig von Zeit zu Zeit auch aktualisieren und optimieren.

Foto: © Martina Brunow Fotografie

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