Meinem Baby vorlesen – wie es dazu kam

Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich nach Beschäftigungsmöglichkeiten für mein Baby google. Dabei bin ich über einen Beitrag gestolpert, wonach dem Baby vorlesen bereits die Sprachentwicklung im Kleinkindalter fördern soll.

Die Elternratgeber waren aber nicht der Grund, weshalb ich meinem Baby vorlese …

pixabay.com © congerdesign (CC0 Public Domain)

Tatsächlich spreche ich mit meiner 16 Wochen alten Tochter Mona sehr viel. Doch die Unterhaltungen beschränken sich, um ehrlich zu sein, darauf, dass sie süß ist, lieb ist, die Mama glücklich macht, wir jetzt „Pfannkuchen“ spielen (ich wende sie wie einen Pfannkuchen, wenn ich sie wickle oder umziehe) oder sie jetzt ihr Fläschchen aus der „Sterneküche“ bekommt.

Vor ungefähr einer Woche überraschte uns mein Mann. Er kam früher von der Arbeit nach Hause und erwischte mich dabei, wie ich unserer Tochter von „Prinzessin Mona im Mohnblumenfeld“ erzählte. Prinzessin Monas Haare schimmerten so rot, wie die Mohnblumen auf dem Feld. Und die Mohnblumen erzählten ihr allerhand Geschichten, die sie auf ihrem Feld erlebten. Diese Geschichten führe ich jetzt aber nicht im Detail aus. Immerhin hatte ich mir diese Geschichten ja auch mehr oder weniger aus den Fingern gezogen … Mein Mann fand es tierisch lustig. Aber mir gingen dann doch irgendwann die Geschichten aus. Also wollte ich es mir etwas leichter machen und begab mich auf die Suche nach schönen Kinderbüchern.

 

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Was soll ich nur meinem Baby vorlesen?

Baby vorlesen

Ich selbst lese unglaublich gerne. Um auch meiner kleinen Mona Bücher schmackhaft zu machen überlegte ich, woran sie Freude haben könnte. Mir ist übrigens klar, dass sie mich noch nicht versteht. Aber irgendwann ist es soweit. Und dann sind wir bereits mit wundervollen Geschichten zum Vorlesen ausgestattet! Ich erinnerte mich also an meine eigene Bücherkiste aus der Kindheit. Und schnell war klar, was in meinen Einkaufskorb wandern sollte:

  • Die kleine Raupe Nimmersatt von Eric Carle
  • Frederick von Leo Leonni
  • Der Regenbogenfisch von Marcus Pfister

Mit Fokus auf Mona zogen also diese drei Kinderbuchklassiker bei uns ein. Und ich begann sofort, ihr vorzulesen. In meinen folgenden Beiträgen, werde ich die einzelnen Bücher noch genauer vorstellen und verrate auch, wie mein Baby darauf reagiert hat!

Mein 16 Wochen altes Baby hat scheinbar große Freude am Vorlesen

Vermutlich ist es der Klang meiner Stimme oder die Tatsache, dass Mona und ich nebeneinander auf der Krabbeldecke liegen und uns anschauen. Aber egal, was der Grund ist: Sie hat scheinbar einen riesigen Spaß am Vorlesen. Nicht nur, dass ich ihr ein (für sie eher selten preisgegebenes) Lächeln abringen kann. Sie liegt beim Vorlesen auch ganz friedlich neben mir und lauscht meiner Stimme. Selbst wenn es dem Baby egal sein sollte – für mich als Mama ist dem Baby vorlesen auf jeden Fall eine wundervolle Erfahrung und ein schöner Zeitvertreib!

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