Good to know: Das „richtige“ Material für Eheringe *

[*Anzeige / Sponsored Post] Ich treibe mich in verschiedenen Gruppen auf Facebook & Co. herum. Vor kurzem kam hier eine Diskussion zum Material für Eheringe auf: Die Fragestellerin war unglücklich, da ihr zwei Wochen alter Ehering aus Weißgold bereits heftig verkratzt war. Also wurde fröhlich diskutiert, welches Material sich am besten für die Eheringe eignet.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Sponsored Post (Werbung), der mit dem Juwelier Christ entstand. Dieser Beitrag stellt allerdings nicht die Produktpalette vor, sondern liefert Infos und Tipps zur „richtigen“ Wahl bei den Eheringen.

Was ist das „richtige“ Material für Eheringe?

Zunächst einmal sollte man sich darüber bewusst sein, dass Kratzer und Macken bei jedem Ring auftauchen können. Immerhin trägt man den Ring in der Regel täglich und eckt auch manchmal damit an. Doch es gibt klare Unterschiede im Material. Je weicher es ist, desto schneller schleichen sich Kratzer und Furchen ein. Wer sich also auf die Suche nach dem perfekten Ring begibt, sollte sich zunächst über die unterschiedlichen Materialeigenschaften informieren.

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Material für Eheringe im Überblick

  • Silber ist ein verhältnismäßiges günstiges Material. Allerdings ist Silber nicht langlebig und neigt dazu, zu oxidieren. Das heißt, dass es sich verfärbt. Außerdem ist es weich und damit anfällig für Kratzer. Wem nur ein geringes Budget zur Verfügung steht, kann sich natürlich für Silber entscheiden. Allerdings sollte einem bewusst sein, dass man die Ringe möglicherweise nach wenigen Jahren ersetzen muss.
  • Gold ist ebenfalls ein sehr weiches Material, bei dem sich Kratzer kaum verhindern lassen. Im Gegensatz zu Silber oxidiert Gold allerdings nicht. Dafür ist es aber deutlich teurer als Eheringe aus Silber. Tipp: Kratzer lassen sich bei den meisten Goldringen problemlos herauspolieren. Allzu oft sollte man dies jedoch nicht machen, da es auch zu einem Materialverlust führt.
  • Palladium und Platin sind Materialien, die hier „in einem Rutsch“ genannt werden. Denn Palladium zählt als Platin-Metall. Palladium ist leichter als Weißgold und Platin, kann reines Platin allerdings nicht „ersetzen“. Was für Palladium oder Platin spricht ist, dass sich beide Materialien nicht verfärben. Beides sind hochwertige und vergleichsweise langlebige Materialien. Für die Entscheidung zwischen dem Material für Eheringe spielt zwischen diesen beiden Materialen sicher der Preis die entscheidende Rolle.
  • Titan gilt als langlebiges Edelmetall. Es ist besonders leicht und nur schwer anfällig für Kratzer. Tipp: Titan lässt sich auch problemlos mit anderen Materialien kombinieren, beispielsweise als Beschichtung, aber auch in direkter Kombination als Materialmix.
  • Keramik ist als Material für Eheringe besonders beliebt, weil es kaum Kratzspuren aufweist. Keramik ist außerdem besonders leicht und fühlt sich daher beim Tragen fast weich an. Allerdings: Wer im Ehering einen Stein haben möchte, kann diesen bei Keramik bestenfalls aufkleben lassen. Denn aufgrund der Materialstruktur lassen sich Steine hier nicht konventionell einsetzen!
  • Wolfram hat den gleichen Vorteil wie Keramik: Es ist sehr kratzerresistent. Der klare Nachteil von Wolfram ist allerdings, dass das Metall zu Brüchen neigt.

Entscheidungshilfe bei der Wahl der Trauringe

Die Fragestellerin in der Facebook-Gruppe erhielt zahlreiche tröstende Worte und Tipps. Bei der Frage, welches Material sich am besten für die Eheringe eignet, erhielt sie allerdings genauso viele unterschiedliche Meinungen, wie Antworten selbst. Denn: Beim Material für Eheringe sind die Vorlieben, Wünsche und Geschmäcker teilweise vollständig verschieden. Wer aktuell auf der Suche nach Trauringen ist, kann sich folgende Fragen stellen:

  1. Wie viel Budget habe ich für die Ringe zur Verfügung?
  2. Welche Farbe soll mein Ehering haben?
  3. Welchen Anspruch habe ich an die Langlebigkeit?
  4. Möchte ich Steine einsetzen lassen oder verzichte ich darauf?

Tipp: Wer auf Steine im Ehering verzichtet aber dennoch etwas Funkeln am Finger tragen möchte, kann zusätzlich auf einen sogenannten Vorsteckring ausweichen.

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