Keywords und Keyworddichte

Keywords und Keyworddichte spielen in Onlinemedien eine wichtige Rolle da sie sich auf die Relevanz der Suchmaschinen auswirken können. Doch nicht alles ist Gold, was glänzt: Worauf man bei der Integration von Keywords als Blogger achten sollte, erfährst Du hier!

Keywords pixabay.com © ekaterinvor (CC0 Public Domain)

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Definition von Keywords & Keyworddichte

Simpel übersetzt ist das „Keyword“ das „Schlüsselwort“. Also der (Haupt-) Begriff, über den man in den Suchmaschinen gefunden werden möchte. Ein konkretes Wort (oder eine Wortgruppe) kann im Suchmaschinenranking bei guter Qualität und Keyworddichte entscheidend zum Erfolg in der Auffindbarkeit beitragen. Doch was genau ist damit gemeint?

  • Das Keyword selbst ist in der Regel ein spezielles Wort.
  • Die Keyworddichte hingegen definiert die Häufigkeit des Keywords im Text.

Hat man zum Beispiel einen Text der in Summe 500 Wörter umfasst, dann sollte das ausgewählte Keyword entsprechend häufig auftreten. Ein guter Richtwert ist die Integration des Keywords zu circa zwei Prozent (Keyworddichte) im Text. Bei einer Textlänge von 500 Wörtern entspricht eine Keyworddichte von zwei Prozent also zehn Mal.

Keywords mit Sinn und Verstand integrieren

pixabay.com © Wokandapix (CC0 Public Domain)

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Der Blogger schreibt allerdings nicht ausschließlich für die Suchmaschinen – er schreibt primär für die Leser. Daher ist es enorm wichtig, die Keywords nicht wahllos in den Text „zu werfen“. Um die benötigte Keyworddichte zu erreichen, sollte man dennoch dem Leser einen Mehrwert und Nutzen bieten.
Das heißt, die Integration eines Keywords

  • enthält einen Sinn,
  • gehört logisch nachvollziehbar in den Textabschnitt und
  • passt grammatikalisch in den Satz / den Text.

Integriert man ein Keyword wahllos im Text, nur um die Dichte zu erreichen, können die Suchmaschinen dieses Vorgehen durch ein schlechteres Ranking abstrafen. Qualität steht also auch beim Verfassen von suchmaschinenfreundlichen Texten im Fokus! Wenn man selbst im Internet recherchiert und nach einem guten, informativen oder unterhaltsamen Beitrag sucht, erwartet man Qualität. Der Blogger sollte also selbst sein größter Kritiker sein, wobei die Frage „biete ich dem Leser einen konkreten Nutzen“ im Fokus bleiben sollte.

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Keywords im Praxisbeispiel

Das folgende Beispiel zeigt die Integration des Keyword „Schriftsteller“ anhand eines kurzen Textes:

Lena möchte Schriftsteller werden. Sie träumt davon, eines Tages ein Buch zu veröffentlichen. Am Schreiben hat sie große Freude, doch der Weg zur Autorin ist lang und steinig. Doch Lena gibt nicht auf und recherchiert, was das Zeug hält. Sie informiert sich über andere Schriftsteller, wie diese ihren erfolgreichen Weg eingeschlagen haben und was sie selbst für eine Karriere als Autorin beachten sollte. Für die Recherche nutzt Lena das Internet: Foren und Blogs helfen ihr, an viele wichtige Informationen zu gelangen.

Das Beispiel hat eine Textlänge von 81 Wörtern. Das Keyword „Schriftsteller“ ist dabei zwei Mal integriert (das entspricht einer Keyworddichte von circa 2,5 Prozent). Außerdem berücksichtigt sind Synonyme für das Keyword. Mit dem Begriff „Autorin“ konnte der Text weiterhin Lenas Traum erklären, ohne dabei die Keyworddichte weiter zu erhöhen. Übrigens: Keywords werden nicht nur auf der Seite oder im Beitrag selbst genutzt. Auch bei den Meta Tags spielen Sie eine wichtige Rolle.

Textlänge und Keyworddichte allein sind kein Garant für ein gutes Ranking

Wer Online Texte schreibt, sollte auf die Integration von relevanten Keywords achten – und diese zu einem bestimmten Prozentsatz im Text integrieren. Ziel ist es, damit die Suchmaschinenrelevanz zu steigern – und damit viele Besucher auf einen Beitrag (und die dazugehörige Webseite) zu locken. Dabei darf man jedoch nicht den Mehrwert für den Leser vergessen, den der Text mit sich bringen sollte. Wer sich nun noch fragt, welche Textlänge ein Beitrag umfassen sollte: Ein guter, für Suchmaschinen relevanter, Beitrag sollte mindestens eine Länge von 300 Wörtern haben. Dabei gilt nicht immer „je mehr, desto besser“ – unabhängig von der Textlänge sollte man auf Wiederholungen verzichten und den Lesern einen Mehrwert bieten.

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