[Rezension] Im Reich der Pubertiere (Jan Weiler)

Als Nachfolger zu Das Pubertier trumpft Jan Weiler mit Im Reich der Pubertiere auf. Im Bestseller aus dem Jahr 2016 sieht sich der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern nun auch mit einem männlichen Exemplar der Pubertiere konfrontiert!

Der Bestseller aus dem Jahr 2016 für die Lachmuskeln!

Im Reich der PubertiereAutor: Jan Weiler
Verlag: Kindler
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN:  978-3463406619
Preis für gebundene Ausgabe: 12,00 €
Preis für Kindle Edition (eBook): 9,99 €

Jan Weiler und seine Erfolge

Der Journalist und Schriftsteller Jan Weiler wurde 1967 geboren. Er arbeitete als Chefredakteur bei SZ-Magazin und als Kolumnist bei dem Stern. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München. Sein Romandebüt Maria, ihm schmeckt´s nicht aus dem Jahr 2003 gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahre, Es wurde sogar im Jahr 2009 unter dem gleichnamigen Titel verfilmt. Nach das Pubertier aus dem Jahr 2014 konnte Weiler im Jahr 2016 auch mit Im Reich der Pubertiere einen weiteren Erfolg verbuchen.

Neue Erkenntnisse aus dem Pubertier Labor

Der Pubertier-Forscher, der bereits in Das Pubertier über seine Beobachtungen der weiblichen Spezies berichtete, sieht sich Im Reich der Pubertiere nun mit einem weiteren, männlichen Objekt der Pubertiere konfrontiert. In geballter Ladung, durch Männlein und Weiblein, kann der Pubertier-Forscher nun die Wandlung genauer verfolgen. Da wird das Pubertier zum Beispiel ganz schnell zum Diskutier oder das männliche Pubertier verbirgt sich hinter einer ultimativen Deo-Wolke. Auch die ersten Begegnungen zum jeweils anderen Geschlecht kann der Pubertier Forscher beobachten. Waren Mädchen und Jungs früher noch uninteressant, wecken sie heute großes Interesse bei seinen Pubertieren.

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Im Reich der Pubertiere: Das Lesevergnügen in der zweiten Runde

Jan Weiler erzählt aus Sicht des Pubertier-Forschers erneut gewöhnliche Alltagssituationen sehr humorvoll. Er taucht ein in die Welt der pubertierenden Teenies ein, wobei er den Leser an den „Forschungsergebnissen“ teilhaben lässt. Da spielt zum Beispiel der erste Freund von der Tochter eine Rolle, aber auch die zunehmende Ausgrenzung des Vaters aus dem Leben der Pubertiere. Allerdings ist er nicht gänzlich ausgegrenzt: Immerhin ist er besonders dafür gut, um sich ungefragt an seinen CDs oder seinem Rasierschaum zu bedienen.

Übrigens sorgen die Illustrationen von Till Hafenbrak außerdem immer wieder für eine nette Abwechslung im Lesefluss.

An einen zweiten Teil sind häufig große Erwartungen geknüpft. Doch leider erfüllt der Autor diese Erwartungen oft nicht. Ganz anders verhält es sich Im Reich der Pubertiere! Jan Weiler bleibt seinem lockeren Stil treu, wobei der Leser das Gefühl hat, dass der Autor mit einem plaudert. Die Erfahrungen des Pubertier-Forschers sind auch im zweiten Teil herrlich beschrieben. Man könnte außerdem fast meinen, dass Jan Weiler in seiner Fortsetzung eine deutliche Steigerung an Witz und Charme unterbringt. Alles in allem ist Im Reich der Pubertiere eine empfehlenswerte kleine Lektüre, die die Lachmuskeln anregt.

Als abschließendes Fazit zu dieser Rezension gibt es, wie bereits beim „Vorgänger“ eine klare Empfehlung!

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