Hochzeit planen: Wie, wo, was, wann?

Klassisch in der Kirche, auf dem Standesamt oder am Strand – die Möglichkeiten zum Heiraten sind vielfältig.  Die Hochzeit planen lässt oft schon die Vorfreude auf den großen Tag wachsen. Doch was genau sollte das Paar bei der Hochzeitsplanung beachten?

Hochzeit planen pixabay.com © Olessya (CC0 Public Domain)

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Hochzeit planen: Hochzeitsdatum als Startschuss für die Hochzeitsplanung

Der Startschuss fällt mit der Verlobung. Dazu ist natürlich keine große Feier notwendig. Einzig das Versprechen, sich das Ja-Wort zu geben, reicht hier schon aus. Anschließend kommt der erste Teil der Hochzeitsplanung: Das gewünschte Hochzeitsdatum.

  • Hochzeitsdatum festlegen: Zu Beginn reicht es aus, Monat und Jahr für die Hochzeit zu planen. Der Grund ist der, dass Standesamt & Co. häufig erst wenige Monate im Voraus das Datum mit dem Paar fixieren. Dennoch ist dieser Punkt wichtig. Abhängig vom gewünschten Monat sollte man nämlich dennoch rechtzeitig Kontakt mit dem Standesamt aufnehmen. Laut dem Portal Statista zählen zu den beliebtesten Monaten für Eheschließungen in Deutschland die Monate Mai bis September. Wer sich also ebenfalls für einen der beliebten Hochzeitsmonate entscheidet, hat eine deutlich höhere Konkurrenz beim „Kampf“ um freie Termine für die Hochzeit.
  • Hochzeitsdatum beim Standesamt fixieren: Auch wenn das Datum in der Regel nicht weit im Voraus mit dem Standesamt vereinbart werden kann, sollte man sich dennoch zeitnah informieren. Ein kurzer Anruf genügt um herauszufinden, wann der Termin mit dem Standesbeamten fixiert werden kann.
  • Datum für die Zeremonie festlegen: Hier stellt sich zunächst die Frage, wo die Zeremonie stattfinden soll. Möchte man nach der standesamtlichen Trauung eine Zeremonie durchführen, kann dies zum Beispiel in der Kirche oder am Strand sein. Dann stellt sich die Frage, ob es direkt nach dem Standesamt oder vielleicht erst einige Monate später sein soll. Wer zum Beispiel eine kirchliche Zeremonie in der Heimat wünscht, ist in den Sommermonaten besser beraten. Wer hingegen den Traum von der Hochzeit am Strand hat, sollte die ideale Jahreszeit für angenehme Wetterbedingungen im gewünschten Land im Auge behalten.
  • Datum für die Hochzeitsfeier vereinbaren: Direkt nach dem Standesamt oder doch lieber erst nach der Zeremonie? Diese Frage sollte man zu Beginn klären, denn davon kann die Wahl der Hochzeits-Location letztendlich abhängig sein.

Gästeliste als wichtiger Teil der Hochzeitsplanung

Um die weiteren Dinge wie Location für die Feier, Hochzeitsbudget, etc. festzulegen, sollte das Paar im nächsten Schritt die Gästeliste zur Hochzeit planen. Dabei kommt schnell ans Licht, ob es eine große Feier oder eine Hochzeit im kleinen Kreis sein soll. Auch Arrangements wie Sektempfang nach dem Standesamt oder Polterabend können abhängig von der Gästeliste sein.

Tipp: Nach Freunden und Familie muss man zwar nicht trennen. Für eine bessere Übersicht ist es allerdings von Vorteil, wenn man Kinder auf der Gästeliste markiert. Das hat den Hintergrund, dass bei der Planung von Location und der damit verbundenen Verpflegung Kinder mit günstigeren Konditionen durch den Veranstalter berücksichtigt werden können (und sollten).

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Hochzeit planen: Das gehört alles dazu

Stehen Datum und Gästeliste (zumindest grob) fest, können die weiteren Aktivitäten zur Hochzeitsplanung beginnen:

Hochzeit planen pixabay.com © Unsplash (CC0 Public Domain)

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  • Trauzeugen: Trauzeugen sind ein Kann, kein Muss. Dennoch entscheiden sich viele Paare für die Wahl von Trauzeugen für Braut und Bräutigam. Neben der formellen Aufgabe, die Trauung zu bestätigen, fallen ihnen allerdings noch weitere Aufgaben zu. Beispielsweise organisieren sie den jeweiligen Junggesellenabschied für Braut und Bräutigam, unterstützen das Brautpaar bei der Hochzeitsplanung und organisieren zumindest Teile des Rahmenprogramms für die Hochzeitsfeier.
  • Hochzeitsbudget: Das Hochzeitsbudget gibt dem Brautpaar den finanziellen Rahmen vor. Dieses sollte gut geplant sein, um die Kosten für Feier, Outfit, Hochzeitsreise & Co. nicht zu sprengen.
  • Wahl der Hochzeits-Location: Die wichtigste Frage bei der Hochzeits-Location ist, wie man feiern möchte. Soll es eine Scheune, eine Wiese, eine Halle oder doch ein Restaurant sein? Und möchte man lieber ein Catering beauftragen oder doch lieber den Gästen ein Menü servieren lassen?

Mit diesen Punkten sind zunächst die (weiteren) Rahmenbedingungen geklärt. Stehen diese fest, kann man sich mit den liebevollen Details und Arrangements beschäftigen. Dazu gehören zum Beispiel

  • Hochzeitsmotto oder Farbarrangement (zum Beispiel Vintage Hochzeit, Rockabilly Hochzeit, romantisch, verspielt oder elegant),
  • Hochzeitsfotograf und Leistungsinhalte (zum Beispiel Porträtfotos nach der Trauung oder Hochzeitsreportage mit ganztägiger Begleitung der Hochzeit durch den Fotografen),
  • Band oder DJ (für die Hochzeitsfeier),
  • Save the Date Karten (für die Gäste),
  • Einladungskarten zur Hochzeit (inklusive Text und Layout),
  • Dekoration (der Locations),
  • Blumenschmuck und Brautstrauß,
  • Rahmenprogramm bei der Hochzeitsfeier (wird allerdings in der Regel durch die Trauzeugen vorbereitet),
  • Suche nach dem Outfit für Braut und Bräutigam,
  • Wahl der Eheringe,
  • Hochzeitsreise planen und buchen.

Die eigene Hochzeit planen – Inspirationen, Trends und Ideen finden

Oft ist das Internet die erste Anlaufstelle, um sich Inspiration für die eigene Hochzeit zu suchen. Eine weitere Alternative ist außerdem der Besuch von Hochzeitsmessen. Hier präsentieren Veranstalter und Dienstleister ihre unterschiedlichen Angebote und zeigen aktuelle Trends rund ums Heiraten auf.

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