Google Analytics in WordPress einbinden

Google Analytics ganz easy in WordPress einbinden

Google Analytics in WordPress einbinden? Vor genau dieser Frage stand ich, als ich diesen Blog implementiert habe. Und weil ich beim Ausprobieren nicht gerade wenig geflucht hatte, zeige ich hier, welche Lösung ich am Ende gefunden habe. Und natürlich auch, Schritt für Schritt erklärt, wie man den Google Analytics Code ganz easy selbst in WordPress einbinden kann.

Zunächst mal den Code bei Google Analytics generieren …

Um sich bei Google Analytics anzumelden und sich einen Code zu verschaffen, braucht man ein Google Konto. Falls noch nicht vorhanden, lässt sich das aber auch schnell anlegen. Wer noch kein Google Konto hat, kann sich übrigens auch direkt auf der Startseite von Analytics ein Konto erstellen.

Nachdem man sich bei Google Analytics registriert hat, kann man sich in 6 Schritten seinen Code holen (und damit anschließend Google Analytics in WordPress einbinden):

  1. Kontentyp festlegen („Was möchten Sie erfassen?“ – Website oder Mobile App wählen).
  2. Konto einrichten (Kontenname festlegen, Websitename hinterlegen und die Website URL hinterlegen).
  3. Branche auswählen, die den Blog / die Website beschreibt (zum Beispiel „Kunst und Unterhaltung“ oder „Bücher und Literatur“).
  4. Zeitzone für die Berichte festlegen.
  5. Einstellungen für die Datenfreigabe vornehmen: Hier gibt es unterschiedliche Punkte, die in der Voreinstellung schon mit Häkchen bestätigt sind. Ich habe erstmal alle Haken entfernt. Analytics fragt hier nämlich nach verschiedenen Zugriffen. Und die möchte ich nicht unbedingt geben. Falls doch, kann ich das später aber auch wieder ändern!
  6. Tracking ID abrufen, die wir gleich brauchen, um Google Analytics in WordPress einzubinden. Analytics gibt hier direkt einen Code aus. Diesen also gleich in den Zwischenspeicher kopieren. Denn den brauchen wir im nächsten Schritt noch!

Plugin Lösung oder doch lieber „selber machen“?

Ich hatte mich ja anfangs durch verschiedene Plugins geschlagen, bevor ich fluchend aufgegeben habe. Nichts wollte so richtig, wie ich. Eine Plugin Lösung hatte zwar irgendwie funktioniert. Die hatte ich dann aber tatsächlich nach kurzer Zeit entfernt und meinen Code direkt selbst im Editor hinterlegt. Beide Möglichkeiten stelle ich jetzt kurz vor:

Per Plugin Google Analytics in WordPress einbinden …

Variante 1 ist also die Plugin Lösung für WordPress. Dafür hatte ich mir das Plugin „Google Analytics for WordPress“ installiert und aktiviert. Im Menüpunkt „Einstellungen“ gab es dann auch prompt die neue Option „Google Analytics“. Hier einfach im Feld „Google Analytics ID“ den generierten Analytics Code eintragen und über den Button „Save Settings“ speichern. Irgendwann hatte ich aber recht viele Plugins installiert (die übrigens die Ladezeiten der Seite hemmen können). Also musste eine Bereinigung her. Und deshalb sollte auch das Plugin für meinen Analytics Code dran glauben.

Oder: Den Code selbst für Google Analytics in WordPress einbinden

Ich forschte also weiter und fand schnell eine Lösung, wie und wo ich selbst Google Analytics in WordPress einbinden kann. An sich gar kein Hexenwerk. Einfach den Editor (der sich im Menüpunkt „Design“ versteckt) öffnen. Hier die Datei mit der Bezeichnung „Footer“ öffnen und vor die letzten beiden HTML Tags den Code aus Google Analytics einfügen. Anschließend speichern und abwarten … Warum abwarten? Weil es bei der ersten Einbindung vom Code ein, zwei Tage dauern kann, bis die Auswertungen los laufen

Ein wichtiger Hinweis: In WordPress gibt es immer wieder Aktualisierungen. Für Plugins, für Themes und für WordPress selbst. Wenn man sein Theme aktualisiert sollte man direkt danach schauen, ob der Google Analytics Code noch dort steht, wo er stehen sollte. Bisher hat es mir nämlich jedes Mal den Code aus der Footer Datei gelöscht, wenn ich das Theme aktualisiert habe. Aufgefallen ist es mir beim ersten Mal erst, als ich nach meinen Daten schauen wollte – und keine Besucherzahlen für den Blog auffindbar waren.

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Halt! Stopp! Wir sind noch nicht ganz fertig …

Wer Google Analytics nutzt, muss sich auch an ein paar „Spielregeln“ halten. Denn Google Analytics greift auf sensible Daten zu. Diese Daten sind so sensibel, dass sie unter den Datenschutz fallen. Wer also Google Analytics (oder andere Analysetools) für seine Website nutzt, ist dazu verpflichtet,

  • dies in der Datenschutzerklärung entsprechend aufzuführen und
  • eine Cookie Information auf der Website zu hinterlegen!

Sind diese beiden Punkte abgehakt, sind wir also endlich fertig – und die Analysen und Auswertungen können starten.

Übrigens: Über das Google Analytics Konto kann man auch mehrere Codes erstellen. Wer mehrere Websites betreibt, kann also bequem von seinem bestehenden Konto aus auch mehrere Codes für die verschiedenen Seiten generieren und tracken lassen.

 

Foto: pixabay.com © Photo-Mix (CC0 Creative Commons)

 

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