Foodporn und der Food Blog

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen! In schillernden Farben präsentiert der Food Blog ganz unterschiedliche Gerichte. Untermalt mit schönen Bildern lässt sich der Leser davon gerne Inspirieren. Aber was genau verbirgt sich eigentlich alles hinter dem Food Blog?

Food Blog pixabay.com © kaboompics (CC0 Public Domain)

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Eine kleine Definition für den Food Blog

Der Food Blog ist artverwandt mit dem kulinarischen Journalismus. Der große Unterschied liegt allerdings darin, dass kulinarischer Journalismus bereits seit den 1950er Jahren in den (klassischen) Medien kursiert und üblicherweise von ausgebildeten Journalisten verbreitet wird. Der Food Blog hingegen hat erst mit Einzug des Internets und den sozialen Medien (dem Weblog / Blog) Einzug in die Gesellschaft erhalten. Und der Food Blog wird zwar auch teilweise von Journalisten betrieben – allerdings auch von Privatpersonen oder Unternehmen. Was die meisten Food Blogs gemeinsam haben ist, dass hier Beiträge über Essen und Trinken gepostet werden. Das können (im engeren Sinne) zum Beispiel

  • Rezepte,
  • Restaurantkritiken,
  • Ernährungsinformationen oder
  • Erfahrungsberichte sein.

Nimmt man den Food Blog im weiteren Sinne unter die Lupe finden sich hier zum Beispiel auch Themen über Utensilien, die der Koch zur Kreation seiner herrlichen Gerichte benötigt (im Volksmund nennt man das auch Schleichwerbung).

Wie man einen Food Blog startet

Wer die gute Küche liebt hat bereits die besten Voraussetzungen, um seinen eigenen Food Blog zu starten. Nicht selten tummeln sich im Food Blog zahlreiche Rezepte, Kochanleitungen oder wissenswerte Infos zu Lebensmitteln oder Ernährungstipps. Wer seinen eigenen Food Blog starten möchte, kann diese 5 Tipps beachten:

  1. Weg vom Schreibtisch, hin zum Leben: Wer einen Food Blog betreiben möchte, sollte sich hier nicht auf die sture Schreibtischrecherche begrenzen. Das heißt, dass ein überzeugender Food Blogger seine Rezepte selbst kocht – und auch auf Foto oder im Video schön in Szene setzt. Das Auge isst schließlich mit – und schöne Bilder machen Lust auf mehr 😉
  2. Auf die Zielgruppe eingehen: Eine der ersten Fragen bei der Eröffnung des Blogs sollte sein, für wen man schreibt. Beim Food Blog kann das zum Beispiel für Profiköche, Hobbyköche oder für Hausfrauen sein. Entsprechend sollte man auch den Informationsgehalt der Beiträge anpassen. Die Hausfrau interessiert sich zum Beispiel eher selten für die neusten „technischen“ Trends in der Profiküche.
  3. Der Kreativität freien Lauf lassen: Gerade der Food Blog bietet jede Menge Spielraum für kreative Ideen. Bei Rezepten und Fotos kann der Blogger experimentieren, seine Kochexperimente dokumentieren und hilfreiche Erfahrungsberichte verbreiten.
  4. Eigene Erfahrungen einfließen lassen: Wer neben Rezepten zum Beispiel auch Produkttests auf seinem Blog veröffentlicht, lässt seine eigene Erfahrung und Meinung einfließen. Dabei sollten Blogger allerdings darauf achten, ehrlich und aufrichtig zu sein. Auch wenn man für den Produkttest vom Unternehmen bezahlt wird, sollte das niemals Anlass sein, etwas „schön zu reden“! Verliert der Blogger seine Glaubwürdigkeit durch Empfehlungen von mangelhaften Produkten, verliert er auch schnell seine Leser.
  5. Auf das passende Medium achten: Food Bloggern stehen unterschiedliche Medien zur Verfügung. Neben dem eigenen Blog können Food Blogger zum Beispiel auch auf die bekannten Social Media Kanäle wie Instagram oderr YouTube zurückgreifen.

Foodporn ist nichts Versautes – oder doch?

pixabay.com © emregokyuz (CC0 Public Domain)

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Die Social Media Kanäle haben den Begriff Foodporn bekannt gemacht. Speziell bei Twitter und Instagram stolpert man vermehrt auf den ach so anzüglich klingenden Begriff. Doch ist er so versaut, wie er klingt? Irgendwie schon – schließlich spricht man gerne von kleinen Sauereien, wegen denen die kleinen Monster im Kleiderschrank die Klamotten enger nähen. Doch an sich ist Foodporn ein völlig unverfänglicher Begriff. Er signalisiert lediglich den Lesern, dass der Verfasser seine Gerichte und Mahlzeiten in der breiten Öffentlichkeit zur Schau stellt.

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Food Blogger stellen sich vor

Auf Facebook habe ich einen kleinen Aufruf gestartet um (für mich) neue Food Blogs kennenzulernen. Tolle BloggerInnen haben sich dazu mit ihren inspirierenden Blogs gemeldet. Davon möchte ich hier nun auch drei Food Blogs vorstellen:

  • Bei GeLeSi geht es um das Leben und Genießen. Neben ihrem Food Blog versorgt hier Manu ihre Leserschaft auch mit einem integrierten Reiseblog.
  • Noch ganz jung ist der Yoga & Food Blog von Lisi. Da der Blog fast noch in den Kinderschuhen steckt, sind die online gestellten Rezepte noch recht überschaubar. Doch jeder fängt mal klein an – und wächst mit der Zeit heran 😉
  • Schürzenfräulein vertreibt zwar primär Kochschürzen im Vintage Style – auf dem hauseigenen Food Blog liefern Kerstin und Elke aber auch tolle Rezepte rund ums Backen und Kochen.

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