[Rezension] Das Pubertier (Jan Weiler)

Das Pubertier von Jan Weiler regt die Lachmuskeln an! Als Familienratgeber der „etwas anderen Art“ liefert Weiler eine besondere Erzählung von Beobachtungen eines Pubertier-Forschers, der mit einem weiblichen Exemplar konfrontiert ist. Neugierig geworden? Hier findest Du die Rezension zum Buch!

Schmunzeln und Lachen sind in der Pubertier-Forschung Programm!

Das Pubertier - Jan WeilerAutor: Jan Weiler
Verlag: Kindler
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 978-3463406558
Preis für gebundene Ausgabe: 12,00 €
Preis für Kindle Edition (eBook): 9,99 €

Jan Weiler und Das Pubertier

Jan Weiler, Jahrgang 1967, ist Journalist und Schriftsteller. Er war Chefredakteur bei dem SZ-Magazin und Kolumnist beim Stern. Im Jahr 2003 landete er mit seinem Debüt Maria ihm schmeckt´s nicht einen großen Erfolg. In den darauffolgen Jahren veröffentlichte er weitere Werke wie Antonio im Wunderland, In meinem kleinen Land, Drachensaat und Mein Leben als Mensch. Jan Weiler lebt und arbeitet heute mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München. In Das Pubertier setzt er sich als Pubertier-Forscher mit dem Wandel seiner Tochter Carla auseinander und schildert in lockerem Stil die Beobachtungen, die er im Pubertier-Labor machen kann.

Willkommen im Pubertier-Labor

Früher süß und lieb, heute übel gelaunt und faul: Carla ist nun Teenager und damit Teil der Gattung der Pubertiere. Ihr Vater sieht sich dazu berufen, Nachforschungen anzustellen. Und so wagt er sich ständig vor in das Pubertier-Labor vor – Carlas Zimmer und Umgebung. Der Pubertier-Forscher zeichnet seine Beobachtungen sauber auf: Zum Beispiel lernt er eine fremde Sprache kennen, sieht sich mit aberwitzigen Diskussionen konfrontiert und beobachtet die Ausarbeitung an Perfektion der Faulheit der Probandin (seiner Tochter).

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Humorvoll berichtet der Pubertier-Forscher von seinen Einblicken in die Welt um das Pubertier. Doch nicht nur das Pubertier Carla ist Thema in dem Buch. Auch der Pubertier-Forscher, der Vater, durchlebt eine Veränderung. Schließlich muss er Herr über die neuen Lebensumstände werden, wo ihn seine Tochter doch nun oft als uncool und alt ansieht – dabei sieht er sich selbst beim besten Willen nicht so. Was den Pubertier-Forscher noch froh stimmt ist sein Sohn, der noch ein paar Jahre Zeit hat, bevor dieser sich ebenfalls in die Gattung der Pubertiere einreihen darf.

Das Pubertier und das Lesevergnügen

Jan Weiler schreibt in lockerem Stil. Die Beobachtungen, die er als Pubertier-Forscher beschreibt, bringen einen nicht nur einmal zum Schmunzeln. Wer selbst ein Pubertier zu Hause hat, sieht sicher Parallelen zu Carla und dem eignen Teenager. Wer sich allerdings noch auf das eigene Pubertier freuen darf, kann sich gerne an die eigene Pubertät erinnern. Ist man ehrlich zu sich selbst, findet man hier sicher auch die eine oder andere Verbindung zur eigenen Teenager-Zeit und deem Pubertier Carla.

Absolut empfehlenswert ist die kleine Lektüre, die ich unter der Rubrik „Familienratgeber“ gefunden habe. Als Ratgeber würde ich das zwar weder einordnen, noch empfehlen. Doch als Unterhaltung für die Lachmuskeln und kleine Lektüre „für Zwischendurch“ gibt es als abschließendes Fazit zur Rezension für Das Pubertier eine klare Empfehlung!

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