Einen Blog mit WordPress erstellen

Viele Wege führen nach Rom – und auch zum eigenen Blog! Ich selbst habe Erfahrungen mit Joomla und WordPress gesammelt. Weshalb WordPress mein Favorit ist und wie Du Deinen eigenen Blog mit WordPress erstellen kannst, erfährst Du hier in diesem Beitrag!

Blog mit WordPress erstellen pixabay.com © markusspiske (CC0 Public Domain)

pixabay.com © markusspiske (CC0 Public Domain)

Das Hosting als Basis für den Blog

Die Basis für meinen Blog bildete die Wahl des Hosting Anbieters. Sicher gibt es kostenlose Möglichkeiten (dazu später mehr). Doch ich entschied mich bewusst für einen kostenpflichtigen Anbieter. Wieso, weshalb und warum, das berichte ich in einem anderen Beitrag. Jedenfalls entschied ich mich letztendlich für ein Hosting bei Strato. Hier bin ich bisher mit der Basis-Variante ganz gut gefahren. Haben sich weitere Domains dazugesellt (diese kann man auch später noch kostenpflichtig dazu buchen), gingen die Basis-Umfänge auch auf die jeweilige Domain (/ URL) über. Neben ein paar anderen Details kann ich in der Basis-Variante unter anderem

  • 2 Domains,
  • 60 GB Webspace,
  • Statistiken und
  • verschiedene Web-Anwendungen (auch CMS-Tools wie Joomla oder WordPress) nutzen.

Je Domain kann ich mir auch E-Mails-Adressen mit der entsprechenden Endung erstellen (zum Beispiel info@hochzeit-familie-kind.de). Was mir außerdem ganz gut gefällt ist, dass sich die Werbemails von Strato in Grenzen halten! Da ich mit Strato im Großen und Ganzen zufrieden bin, habe ich keine Erfahrung mit anderen Anbietern gemacht – kann dafür aber auch diesen Anbieter aber mit gutem Gewissen auch weiterempfehlen.

Kostenlose Anbieter für das Hosting

pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

Manche Anbieter stellen auch kostenlose Basisvarianten zur Verfügung oder haben Sonderaktionen mit günstigen Preisen. Je nach eigenen Anforderungen und Ansprüchen sollte man einfach mal verschiedene Angebote durchforsten und die Preise und Leistungen zwischen den Anbietern vergleichen. Wer dauerhaft eine kostenlose Domain möchte, kann auch bei diversen Anbietern seinen Blog erstellen. Auch hier habe ich etwas recherchiert:

  • blogger.de wirbt damit, dass man in nur drei Schritten einen kostenlosen Blog erstellen und nutzen kann – registrieren, den Blog erstellen und mit dem Bloggen loslegen.
  • Auch Jimdo bietet eine kostenlose Erstellung und Nutzung eines Blogs an. Nach der Registrierung (mit E-Mail Adresse und Passwort) sucht man sich noch seine Wunsch-URL aus.
  • Und auch WordPress selbst bietet die Möglichkeit für einen kostenlosen Blog an.

Da ich von Anfang an auf die kostenpflichtige Variante zurückgreife, habe ich mit den kostenlosen Angeboten selbst keine Erfahrungen. Dass die Angebote aber ganz gut funktionieren können, sieht man im Netz. Hier trifft man immer wieder auf Blogger, die sich bei den kostenlosen Anbietern registriert haben und erfolgreich ihren eigenen Blog betreiben.

Den eigenen Blog mit WordPress erstellen: So geht´s

Nach Auswahl der passenden Domain (und URL) und erfolgreicher Installation von WordPress – in meinem Fall über das Strato-Hosting – folgen die ersten Schritte für den eigenen WordPress Blog:

  1. (Optisch ansprechendes) Theme auswählen und installieren
  2. Individuelle (Design-) Anpassungen im Theme vornehmen
  3. Struktur der Permalinks festlegen
  4. Seiten (und möglicherweise auch Kategorien) definieren
  5. Die Struktur von Seiten und Kategorien festlegen
  6. Installation von nützlichen Plugins
  7. Verfassen des ersten Blogbeitrags

Wer erstmals seinen eigenen Blog mit WordPress erstellen möchte, sollte sich zunächst mit dem Tool etwas intensiver befassen. Sicher ist der Reiz groß, direkt mit dem Schreiben und Veröffentlichen loszulegen. Doch es schadet keineswegs, sich zunächst mit seinem „neuen Werkzeug“ auseinanderzusetzen. Da in den seltensten Fällen die Reichweite des Blogs in die Höhe schießt, kann man sich bei Design, Struktur, etc. auch zunächst ausprobieren – und später auch Umstrukturierungen vornehmen.

Anzeige

Das WordPress Theme auswählen und anpassen

Anfänger, die ihren Blog mit WordPress erstellen, sind bei der Wahl des Themes anfangs grundsätzlich mit den Standard-Themes gut beraten. Diese enthalten meist die wichtigsten Funktionen, sind leicht zu bedienen und (in der Regel) auch responsive. Zu den Standard-Themes gehören zum Beispiel Twenty Fourteen, Twenty Fifteen und Twenty Sixteen.

pixabay.com © typographyimages (CC0 Public Domain)

pixabay.com © typographyimages (CC0 Public Domain)

Am Beispiel vom Twenty Sixteen Theme lassen sich nach Installation und Aktivierung verschiede Anpassungen vornehmen, zum Beispiel die Änderung der Schriftfarben oder die Bildgrößen. Bezüglich „responsive“ ist das Theme außerdem auch so aufgebaut, dass der Blog auch auf mobilen Geräten wie Smartphone und Tablet gut strukturiert und lesbar ist – ohne spezielle Einstellungen im Code für Seitenränder, Breite, etc. vornehmen zu müssen. Für die Wahl des Themes sollte man sich etwas Zeit nehmen und einfach mal ausprobieren, mit welchem Theme man am besten zurechtkommt. Natürlich spielt hier auch der eigene Geschmack eine wichtige Rolle: Welches Theme gefällt optisch am besten?

Für die individuellen Anpassungen in den WordPress Themes arbeitet man übrigens im Menüpunkt „Design“ (unter „Anpassen“). Bleiben wir am Beispiel vom Twenty Sixteen Theme, ist hier zu Beginn schwarze Schrift auf weißem Hintergrund. Über „Design“ ⇒ „Anpassen“ kann man nun verschiedene Änderungen und Einstellungen vornehmen, zum Beispiel diese:

  1. Ein eigenes Log hochladen (unter „Website-Informationen“).
  2. Farben ändern (für Hintergrund, Texte und Links)
  3. Widgets ein- oder ausblenden (zum Beispiel „Suche“, „Letzte Beiträge“ und „Archive“).

 

Die Sache mit den Permalinks

Permalinks kann man unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ definieren. Hierzu sollte man eines beachten: Ändert man zu einem späteren Zeitpunkt die Struktur vom Permalink, sind die Seiten und / oder Beiträge über den früheren Link nicht mehr erreichbar. Dies trifft dann hart, wenn man den Link zum Beispiel breit in den Social Media Kanälen gestreut hat. Daher gilt: Eine fixe Struktur auswählen und – auch bei Umstrukturierung – die Permalink-Logik beibehalten!

Seiten und Kategorien im eigenen Blog mit WordPress erstellen und strukturieren

Neben einer Startseite dürfen Impressum und Datenschutz im Blog nicht fehlen! Weshalb das so ist und worauf dabei zu achten ist, berichte ich in einem anderen Beitrag! Ansonsten ist man bei der Erstellung von Seiten und Kategorien frei. Gut zu wissen: Auf den Seiten sind fixierte Texte, ähnlich eines einzelnen Blogbeitrags. Unter den Kategorien hingegen erscheinen zunehmend mehr Artikel – immer die jeweils der entsprechenden Kategorie zugeordneten und veröffentlichten Blogbeiträge. Die Erstellung und Strukturierung der Seiten und Kategorien sind letztendlich die Menüführung, die man als Blogger seinen Lesern zur Verfügung stellt.

Einen Blog mit WordPress erstellen ist kein Hexenwerk. Sicher muss man sich anfangs etwas intensiver damit beschäftigen. Doch nach und nach lernt man zunehmend besser, mit seinem „Werkzeug“ umzugehen. Da man aus rechtlicher, aber auch aus funktionaler, Sicht einiges beachten sollte, stelle ich hier nach und nach weitere Beiträge zum WordPress Blog online. Falls Du Hinweise und Tipps zum Thema oder speziell zu diesem Beitrag hast, freue ich mich auf Deinen Kommentar oder eine Nachricht von per E-Mail (info@hochzeit-familie-kind.de) oder auf Facebook!

No Comments

Leave a Comment