Big Data – So können Unternehmen davon profitieren

Der Öl-Vergleich in Sachen Big Data stammt von Stefan Gross-Selbeck, CEO des Business-Netzwerkes XING. Und der muss es wissen. Das Netzwerk wächst seit Jahren kontinuierlich und erhebt gleichzeitig eine Menge Daten von seinen Nutzern. Ob da ein Zusammenhang besteht?

Fast alle Unternehmen sammeln heute Daten über Ihre Kunden und Nutzer. In Zeiten von Social Media und weiteren Informationsquellen sind diese zuhauf verfügbar. Nun aber gilt es, nicht nur Informations- und Wissensmanagement zu betreiben, sondern die Krux zu meistern und die gesammelten Daten auch auszuwerten.

Sammeln allein bringt es nicht – die Daten müssen ausgewertet und nutzbar gemacht werden

Viele werden die RTL2-Sendung „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ kennen. Dort helfen selbsternannte Trödelexperten Sammlern, sich von ihrem Krimskrams zu befreien und vielleicht noch ein bisschen Geld dabei zu verdienen. Denn Trödelsammlern geht es ein wenig so wie Unternehmen, die immerzu sammeln, aber gar nicht wissen, was sie mit ihrem „Trödel“ jetzt anfangen sollen.

Unter Big Data versteht man sowohl die Daten selbst, als auch deren Eigenschaften und sämtliche Technologien zu deren Auswertung. Um beim Ölvergleich zu bleiben: Den Daten-Rohstoff muss man systematisch fördern, aufbereiten und verkaufen.

Wettbewerbsvorteile durch Big Data – oder auch: Die Sache mit den „Nullen und Einsen“

Big Data

Gigabyte und Terabyte, das kennen wir. Aber was ist mit den großen Brüdern und Schwestern, den Zettabytes und Yottabytes? Denn um die geht es bei Big Data. Kaum vorstellbare Datenmengen, die verarbeitet werden wollen.

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Daten sind also genug für alle da. Aber warum profitieren dann nicht alle gleich vom Öl des 21. Jahrhunderts? Weil die Herausforderung darin besteht, relevante von unnützen Daten zu trennen und die „guten Daten“ dann auch noch gewinnbringend einzusetzen. Nehmen wir als Beispiel den Versicherungskonzern Allianz. Dessen Geschäftsmodell basiert schon von jeher auf dem Sammeln und Nutzen seiner Kundendaten. Mittlerweile arbeitet das Unternehmen aber mit IBM zusammen, um sein Geschäftsmodell zu digitalisieren. Und erste Erfolge   zeichnen sich ab – so spricht beispielsweise die Allianz von Einsparungen, die aufgrund der Bündelung von Informationen in die Hunderttausende gehen.

 

Wie Big Data unsere Arbeitswelt verändern wird

Fest steht, dass die Unternehmenswelt in einigen Jahren und Jahrzehnten nicht mehr dieselbe sein wird, die sie heute ist. Einzelne Unternehmen und Branchen werden profitieren, andere fallen zurück. Führungskräfte werden immer mehr zu „Getriebenen der Daten“, wie die Welt in einem Artikel vom Februar 2015 titelte. Fakt ist ebenfalls, dass die IT einen noch höheren Stellenwert einnehmen und zu dem zentralen Faktor in der Unternehmenswelt avancieren könnte.

Big Data richtig genutzt

Wie fast überall gibt es auch bei Big Data Chancen und Risiken, Herausforderungen und Gewinner. Unternehmen, die sich der „Herausforderung Big Data“ stellen, werden am Ende profitieren. Big Data richtig genutzt führt zu Effizienzsteigerungen und hebt Unternehmen erfolgreich von seinen Wettbewerbern ab.

Fotos: © Martina Brunow Fotografie

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