Babybrei : Wir starten mit der Beikost!

Bei unserer U4 hatte uns der Doc „Grünes Licht“ gegeben: In vier Wochen könnten wir mit der Beikost beginnen. Mit Baby verfliegt die Zeit nur so. Inzwischen ist es nur noch gut eine Woche, bis wir mit dem Babybrei starten. Ich habe mich eingelesen, habe Vorbereitung getroffen und war zwischendrin ordentlich verwirrt!

Muss ich wirklich meine Küchenutensilien für die Zubereitung vom Babybrei aufstocken?

Mütter reden ja ganz gerne miteinander und tauschen sich über die einzelnen Entwicklungsstadien der Sprösslinge aus. Bei uns kam das Thema „Beikoststart“ auf, da sich die Kleinen rasant auf den empfohlenen Beginn zubewegen. Und natürlich wurde heiß diskutiert, ob der Babybrei gekauft oder selbst gekocht wird. Tatsächlich möchten die meisten Mütter, die ich kenne, selber kochen. Und dabei kam direkt die nächste Diskussion auf: Wie bereitet man den Babybrei am besten zu? Was brauche ich dafür? Da überlegt sich die eine, sich extra für die Zubereitung des Breis einen Thermomix zuzulegen (dessen exakte Funktion ist mir übrigens bis heute ein Rätsel – ich habe einen Herd, Backofen und eine Mikrowelle – und ich bin noch nicht verhungert …). Die nächste möchte sich einen gewöhnlichen Mixer anschaffen und wieder eine andere spielt mit dem Gedanken, einen speziellen Mixer für Babybrei von einem namenhaften Hersteller für Babyartikel zu kaufen.

Ich halte es da ja recht pragmatisch. Ich habe, neben Herd, Backofen und Mikrowelle auch einen Stabmixer in einem meiner Küchenschränke rumliegen. Pürieren sollte damit problemlos klappen – hoffe ich – und versuche mich am Babybrei selber kochen einfach mit meinem uralten Stabmixer!

Meine Anschaffungen für den Beikoststart

So ganz ohne zusätzliche Utensilien kommt meine Küche dann auch nicht aus. Für den selbstgekochten Babybrei habe ich mir für den Anfang ein paar neue Eiswürfelschalen (mit Deckel) gekauft. Außerdem zog eine Infobroschüre von der Landesinitiative „BeKi-Bewusste Kinderernährung” in Baden-Württemberg mir ein, in der es einige hilfreiche Tipps rund um die Baby-Ernährung gibt.

An sich waren das aber auch schon alle Anschaffungen, die ich machte. Ich sprach zuerst mit dem Kinderarzt und las mir anschließend die Broschüre durch. Und dann ging es auch schon daran, die finalen Vorbereitungen zu treffen, denn ich wollte vorkochen und einfrieren.

Meine Zutatenliste für den Babybrei

Babybrei

Für den Start mit dem Babybrei hatte ich mir eine kleine Einkaufsliste aufgestellt. Da ich mit Gemüse beginnen möchte, wanderten schon mal Karotte, Fenchel, Zucchini und Kohlrabi in meinen Einkaufswagen. Das Rapsöl durfte natürlich auch nicht fehlen, denn dieses soll meinem Baby wichtige Nährstoffe liefern. Die Sache mit dem Babybrei selber kochen möchte ich auf jeden Fall ausprobieren. Allerdings ist mir bewusst, dass mein Baby vielleicht gar nicht auf selbst gekocht steht und Gläschen bevorzugt – oder vielleicht sogar gar keinen Brei mag (und lieber „Fingerfood“ nascht).

Anzeige

Vorsorglich habe ich übrigens auch schon ein paar Gläschen gekauft!

  • Pastinake, weil ich keine frische gefunden habe.
  • Kürbis, weil es definitiv noch keine Saison dafür ist.
  • Rindfleisch, weil ich die Fleischbeigabe vermutlich tatsächlich als fertiges Gläschen untermischen möchte statt selbst zu kochen und pürieren.

Welches Gemüse wähle ich für den Breistart?

Ich habe mir lange Gedanken gemacht und bin inzwischen auf einen Nenner gekommen. Aktuell möchte ich mit Pastinake als Babybrei starten. Es soll (leichter) verträglich sein und den meisten Babys schmecken. Anfangs wollte ich mit Karotte starten, doch da ist die Gefahr von hartem Stuhl wohl größer. Und mein Baby an Verstopfung leiden sehen möchte ich nicht unbedingt. Mit Kohlrabi und anderen Kohlsorten warte ich übrigens ab, bis sich Monas Magen an den Brei gewöhnt hat. Kohl kann nämlich zu ganz fiesen Blähungen führen.

Achso … weshalb ich zwischendrin ordentlich verwirrt war, habe ich noch gar nicht verraten: Und zwar geht es ums Thema „Obst und Säfte“. Laut Kinderarzt soll ich mich Gemüse starten, dann auf Fleisch gehen – und abschließend Obstbrei anbieten. In der Infobroschüre hatte ich allerdings gelesen, dass ich in den Gemüse-Fleisch-Brei immer Saft oder Obstbrei mischen – oder den Obstbrei als Nachtisch beim Mittagessen anbieten soll. Jup … Da war meine Verwirrung groß. Was denn nun? Obst (egal ob Saft oder Brei) untermischen oder darauf verzichten, weil ich es erst am Schluss anbieten soll?

Nach ein paar Diskussionen, einem Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern und eigenem Bauchgefühl habe ich entschieden, dass ich vorerst weder Saft, noch Obstbrei beim Gemüse unterrühre. Erst soll Mona ein Gemüse kennenlernen. Dann stocken wir auf und wechseln ab – und erst dann, nach zwei bis drei Wochen (beziehungsweise abhängig davon, wie meine Tochter den Brei verträgt), denke ich über die Vitamin C Zufuhrt durch Obst nach.

Ich bereite übrigens noch ein paar Breirezepte für den Blog vor, hinterlege jeweils ein paar Infos zur Zubereitung und den Zutaten selbst und notiere direkt im Rezept meine eigenen Erfahrungen (und ob es Mona geschmeckt hat oder ob sie es ganz grausam fand).

No Comments

Leave a Comment